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Kraftwerk-Mitbegründer im Alter von 73 Jahren gestorben

Kraftwerk-Mitbegründer im Alter von 73 Jahren gestorben

Ein besonderes Studio!

Um ihr Studio machte die Band ein riesen Geheimnis. Angeblich soll nicht mal David Bowie Zugang zu den Studio bekommen haben, als er in Düsseldorf zu Besuch war.

Katrin

Katrin

Redaktionsleiterin

 

M:[email protected]


Florian Schneider-Esleben, der Mitgründer der Elektropop-Band Kraftwerk, ist im Alter von 73 Jahren nach einer kurzen Krebserkrankung verstorben. Das teilte sein Label Sony unter Berufung auf Kraftwerk-Gründer Ralf Hütter am Mittwochabend mit.

Florian Schneider-Esleben gestorben

Schneider-Esleben gehörte zu den Pionieren der elektronischen Musik. Im Jahr 1970 gründete er gemeinsam mit Ralf Hütter in Düsseldorf das berühmt gewordene Kling-Klang-Studio. Im selben Jahr starteten sie das Projekt Kraftwerk. 

In ihrem Studio arbeitete die Band an vollsynthetischen, elektronischen und minimalistischen Sound. Für die damalige Zeit eine absolute Neuheit. Doch der Sound fand großen Zuspruch und der musikalische Einfluss der Band gilt bis heute als einmalig und bedeutend.

Nur vier Jahre nach Gründung, 1974, gelang Kraftwerk mit ihrem Album „Autobahn“ der internationale Durchbruch und das, obwohl sie bei ihren ersten Aufritten noch ausgebuht wurden. Für die damalige Zeit war der Bruch mit dem noch dominierenden Rock einfach zu groß. Doch das Album wurde weltweit gefeiert und war der erste große Export deutscher Elektropop-Musik in den USA. Das Ansehen der Band ist bis heute ungebrochen.

Im Jahr 2008 verließ Schneider-Esleben die Band im Alter von 61 Jahren. Er war an den Alben „Autobahn“, „Radio-Aktivität“, „Trans Europa Express“, „Die Mensch-Maschine“ und "„Tour De France“ beteiligt. Im Jahr 2014 erhielt der Musiker den Grammy für sein Lebenswerk. 

Nach kurzer Krankheit ist er in dieser Woche mit 73 Jahren gestorben. Unser Beileid gilt der Familie sowie allen Angehörigen und Wegbegleitern.

Fotocredit: Unsplash/ Prateek Gautam

Ein besonderes Studio!

Um ihr Studio machte die Band ein riesen Geheimnis. Angeblich soll nicht mal David Bowie Zugang zu den Studio bekommen haben, als er in Düsseldorf zu Besuch war.

Katrin

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07.05.20 10:05