Haftbefehl ist am Sonntagabend nicht wie geplant beim World Club Dome in Frankfurt aufgetreten. Der Rapper sagte seinen Auftritt kurzfristig ab, während bereits zahlreiche Fans vor der Bühne warteten. SSIO passte daraufhin seine Spielzeit spontan an.
Kurzfristige Absage am Sonntagabend
Der World Club Dome musste am Sonntagabend eine der auffälligsten Programmänderungen des Festivalwochenendes verkraften. Haftbefehl, der für einen Auftritt auf der Outdoor Mainstage angekündigt war, sagte seinen Slot kurzfristig ab. Eigentlich sollte der Offenbacher Rapper von 19:00 bis 19:45 Uhr auftreten. Vor Ort warteten zu diesem Zeitpunkt bereits zahlreiche Besucher vor der Bühne. Zunächst wurde eine Verzögerung kommuniziert, später folgte die endgültige Absage.
In einer Mitteilung vor Ort und über die Social-Media-Kanäle des Festivals schrieb das World-Club-Dome-Team: „Wir haben alles versucht, aber Haftbefehl hat den Auftritt soeben abgesagt.“ Gleichzeitig bedankte sich der Veranstalter bei SSIO, der seine Spielzeit kurzfristig angepasst hatte.
SSIO springt spontan ein
Für viele Fans dürfte diese Absage besonders bitter gewesen sein. Haftbefehl war beim diesjährigen World Club Dome einer der prominentesten deutschen Acts im Line-up und in Frankfurt natürlich mehr als nur ein weiterer Festival-Act. Seine Rückkehr auf die große Bühne war im Vorfeld entsprechend groß angekündigt worden.
Nach Angaben von FFM Aktuell reagierten viele Besucher vor der Mainstage enttäuscht. Einige waren demnach extra wegen Haftbefehl angereist, andere standen bereits seit längerer Zeit vor der Bühne, als zunächst die Verzögerung und später die Absage bekannt wurde. Ganz leer lief der Bereich vor der Bühne trotzdem nicht. SSIO übernahm kurzfristig mehr Raum im Ablauf und hielt die Mainstage trotz der ungeplanten Lücke am Laufen. Für den World Club Dome war es dennoch ein unschöner Moment am letzten Festivaltag – gerade, weil die Absage erst sehr spät kommuniziert werden konnte.
Warum Haftbefehl seinen Auftritt beim World Club Dome abgesagt hat, war zunächst nicht bekannt. Weder der Veranstalter noch das Management des Künstlers nannten bis zum Abend konkrete Gründe.
Fotocredit: Universal Music

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




