Zum Hauptinhalt springen

Future of Festivals 2026: Hier beginnt der nächste Festivalsommer

Future of Festivals 2026: Hier beginnt der nächste Festivalsommer

Hinter jedem Festivalsommer stehen Menschen, die monatelang planen, rechnen und möglich machen, was wir später gemeinsam feiern. Bei der Future of Festivals kommen sie am Mittwoch, 25., und Donnerstag, 26. November 2026, in Berlin zusammen. Sie teilen Erfahrungen, suchen Antworten auf steigende Kosten und sprechen darüber, wie Festivals sicherer und nachhaltiger werden können.

Zwei Tage für die Menschen hinter dem Festival

Bis auf einem Festival der erste Track läuft, haben viele Menschen monatelang darauf hingearbeitet. Sie haben Künstler gebucht, Flächen geplant, Dienstleister gefunden und immer wieder gerechnet. Menschen, denen diese Wochenenden genauso viel bedeuten wie den Gästen vor der Bühne.

Am Mittwoch, 25., und Donnerstag, 26. November 2026 kommen viele von ihnen bei der Future of Festivals in der STATION Berlin zusammen. Rund 400 Aussteller und mehr als 220 Speaker stehen auf dem angekündigten Programm, über 9.000 Teilnehmer werden erwartet. Angesprochen ist das gesamte Festivalteam: von Produktion und Geschäftsführung über Booking, Marketing und Awareness bis zu denen, die gerade ihren Einstieg in die Veranstaltungswelt suchen.

Instagram Post blockiert

Um diesen Inhalt zu sehen, erteile bitte deine Zustimmung für Marketing-Cookies.

When to Stop the Show

Wie viel Verantwortung hinter einem Festival steckt, wird besonders deutlich, wenn etwas anders läuft als geplant. Ein Gewitter zieht auf, die Hitze wird zum Problem oder der Druck im Publikum nimmt zu. Wer entscheidet dann, ob eine Show unterbrochen wird? Und wie erfahren Crew, Künstler und Gäste rechtzeitig davon?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Panel „Safety Protocol: When to Stop the Show“. Im Mittelpunkt stehen die Entscheidungswege und die Kommunikation in solchen Situationen. Mit dabei ist unter anderem Daniel Schmidt von Sea You Festival in Freiburg.

Instagram Post blockiert

Um diesen Inhalt zu sehen, erteile bitte deine Zustimmung für Marketing-Cookies.

Auch die digitale Infrastruktur bekommt ihren Platz: „Wie sicher ist die IT-Struktur deines Festivals?“ behandelt den Umgang mit Cybervorfällen und die Vorbereitung auf Ausfälle. Darüber diskutieren unter anderem Kuljit Sokhi von Superstruct Entertainment und Andri Manhart vom SunIce Festival beziehungsweise der MCH Group.

Was unabhängige Festivals voneinander lernen können

Sicherheit ist eine der großen Aufgaben. Die nächste beginnt oft schon beim Blick aufs Budget. Wie lassen sich steigende Kosten auffangen? Welche Bookings sind noch finanzierbar? Und welche Unterstützung brauchen unabhängige Festivals, um ihre Ideen weiterzuverfolgen?

Mit dem Vereinigten Königreich als Partnerland holt die Future of Festivals Erfahrungen aus dem britischen Markt nach Berlin. Neben einem eigenen UK Pavilion gehört dazu das Panel „Voneinander lernen: Independent Festivals in Deutschland vs. England“. Hier kommen unter anderem Perspektiven vom 3000Grad, Shifted, Deer Shed und dem We Out Here Festival zusammen. Förderstrukturen, Headliner-Bookings und Nachhaltigkeit stehen auf der Gesprächsliste.

Instagram Post blockiert

Um diesen Inhalt zu sehen, erteile bitte deine Zustimmung für Marketing-Cookies.

Der internationale Austausch reicht außerdem bis zur afrikanischen Festivalbranche, der mit „Beyond Borders – Strategic Insights from Africa’s Festival Industry“ eine eigene Diskussion gewidmet ist.

Folge uns

Um keine News mehr zu verpassen

Neue Technik, die im Festivalalltag helfen soll

Eine Premiere ist die Eventtec Area. Dort stellen Unternehmen und Start-ups Lösungen rund um KI, Ticketing und Festivalmanagement vor. Pitches, Masterclasses und das 360Grad Theater ergänzen die Ausstellung; MusicTech Germany kuratiert einen zusätzlichen Bereich. Für die Teams bietet sich damit Gelegenheit, direkt bei den Menschen nachzufragen, die solche Anwendungen entwickeln: Welche Arbeit kann eine Lösung erleichtern? Was braucht es für ihren Einsatz? Und passt sie überhaupt zum eigenen Festival?

Wie eng Technik und Geländeplanung inzwischen zusammenhängen, zeigt auch die Session „Präzise Vermessung ist der unsichtbare Headliner eures Festivals“ über GPS, Drohnen, 3D-Modelle und Satellitendaten. Hier geht es um Werkzeuge, mit denen sich Veranstaltungsflächen genauer planen lassen. Finanziert wird die Eventtec Area von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Erfahrungen mitnehmen, Kontakte behalten

Beim Thema Nachhaltigkeit wird es ebenfalls praktisch: Das Programm behandelt den Schutz von Festivalflächen, Lebensmittelrettung und die Frage, wie nachhaltiges Arbeiten dauerhaft in die Organisation einziehen kann.

Zwischen diesen Gesprächen bleibt Zeit für Begegnungen auf der Messe. Vielleicht mit einem Team, das dieselbe schwierige Entscheidung schon treffen musste. Vielleicht mit jemandem, der eine passende Lösung kennt oder Lust hat, gemeinsam etwas auszuprobieren. Wenn daraus ein Kontakt entsteht, den man bei der nächsten Planung anrufen kann, nimmt man aus Berlin schon etwas Wertvolles mit.

Instagram Post blockiert

Um diesen Inhalt zu sehen, erteile bitte deine Zustimmung für Marketing-Cookies.

Mit DJ Mag günstiger zur Future of Festivals

Die Future of Festivals findet am Mittwoch, 25., und Donnerstag, 26. November 2026 in der STATION Berlin statt. Das Konferenzprogramm wird bis zur Veranstaltung weiter ergänzt – hier findet ihr alle bisher bestätigten Programmpunkte.

Mit dem Rabattcode DJMAG@FOF_2026 erhaltet ihr als DJ-Mag-Leser einen Rabatt auf eure Tickets. Gebt den Code einfach bei der Buchung im offiziellen Ticketshop der Future of Festivals ein.

Fotocredit: Future of Festivals

DJ Mag Germany Logo
Franz Beschoner

Autor

Franz Beschoner

Head of Editorial / franz@djmag.de