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Facebook: So heftig leiden Künstler unter dem neuen Algorithmus

Facebook: So heftig leiden Künstler unter dem neuen Algorithmus

Wusstest du schon...!?

Ein Facebook-Account macht leider nicht unsterblich. So befinden sich in dem sozialen Netzwerk auch über 30 Millionen Profile von inzwischen verstorbenen Menschen. Creepy!

Marie

Marie

Autorin

 

M:[email protected]


Der neue Algorithmus von Facebook macht Künstlern ganz schön zu schaffen. Das besagt zumindest eine Studie von Buffer Social und BuzzSumo. Durch diesen haben Künstler-Seiten nämlich bist zu 70 % weniger Interaktionen auf ihren Seiten. Doch warum eigentlich?

Facebook und sein neuer Algorithmus

Im Januar gab Mark Zuckerberg bekannt, den Algorithmus des Netzwerks mit dem Daumen zu verändern. Firmen, Marken und Medien sollten dadurch weniger Reichweite erlangen. Dadurch sollte der private Austausch wieder im Vordergrund des sozialen Netzwerks stehen. Für die Nutzer bedeutet das schlichtweg, dass wieder mehr Beiträge von Freuden zu sehen sind, als von Unternehmen und Co.

„...The first changes you'll see will be in News Feed, where you can expect to see more from your friends, family and groups.“

Das Problem mit dem neuen Algorithmus

Allerdings bringt der neue Algorithmus auch eine Kehrseite mit sich. Dadurch, dass der persönliche Austausch gefördert wird, rückt die mediale Reichweite von Künstler oder Firmen in den Hintergrund. Das bestätigt auch eine aktuelle Studie von Buffer Social und BuzzSumo. Für die Untersuchung wurden etwa 43 Millionen Posts von über 20.000 Top-Marken auf analysiert.

Das Ergebnis gibt zu denken: Insgesamt konnte gezeigt werden, dass in den letzten 18 Monaten auf Seiten 50% weniger Interaktionen (Shares, Likes, Reaktionen etc.) vorgenommen wurden.

„We also found that engagement fell over the last 18 months regardless of posting frequency, all Pages suffered a greater than 50% reduction in engagement.“

Künstler-Seiten haben einen Absinken von 70% in Kauf nehmen müssen, ähnlich wie Film- und News-Seiten. Das hat zur Folge, dass viele Sänger, DJs und Performer nun auf andere Social Media Plattformen, wie Instagram und Twitter, umsteigen.

So ganz leicht ist der Ausweg aber nicht: Instagram gehört zu dem Sozialen Netzwerk aus Kalifornien und experimentiert ebenfalls mit neuen Algorithmen herum. Alleine Twitter ist davon noch verschon geblieben – allerdings kämpft diese Plattfrom gerade mit dem Problem, keine neuen User mehr anziehen zu können.

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Warum kommt es zu weniger Interaktionen?

Laut der Studie gibt es verschiedene Gründe, die dazu beitragen, dass Business-Seiten weniger Interaktionen aufweisen, als sonst.

1. Der Konkurrenz Kampf

Auf Facebook gibt es über 80 Millionen Business-Seiten und jede dieser produziert Inhalte. Täglich wächst der Content, aber das Volumen im News Feed für diese Inhalte bleibt derselbe. Sprich: Es gibt zu wenig Platz für neue Informationen.

2. Höhere Ansprüche

Viele Unternehmen legen Wert darauf, qualitativ-hochwertigen Content herzustellen. Ob Videos und Co., nichts ist mehr unmöglich. Für Facebook User ist das ein großer Vorteil, denn die Auswahl an "guten" Inhalten ist groß. Allerdings müssen Business-Seiten damit den hohen Ansprüchen der Nutzer gerecht werden und immer wieder besseren Content produzieren.

3. Der Facebook Algorithmus entwickelt sich weiter

Business-Seiten konkurrieren nicht mehr nur mit Seiten ihresgleichen, sondern auch mit den Seiten einzelner User oder Facebook Gruppen. Die Krux daran: Der Algorithmus wird sich wohl noch weiter zu Gunsten von privaten Seiten ändern.

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Überforderung bei Facebook?

Mark Zuckerberg muss sich wohl zukünftig mit seinem Imperium einigen weiteren Herausforderung stellen. Dabei werden ihn manche Fragen immer wieder quälen. Die aller gravierendste scheint vor allem zu sein, wie er seine Nutzer bei Facebook behält. Egal ob es sich um Business-Seiten oder private User handelt...

Credit: Facebook

Wusstest du schon...!?

Ein Facebook-Account macht leider nicht unsterblich. So befinden sich in dem sozialen Netzwerk auch über 30 Millionen Profile von inzwischen verstorbenen Menschen. Creepy!

Marie

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15.08.18 17:08