Product News

Ein Blockchain-Startup will das Musikstreaming revolutionieren!

Ein Blockchain-Startup will das Musikstreaming revolutionieren!

Schon gewusst?

Der Gründer von Audius, Ranidu Lankage, ist in Sri Lanka ein echter Superstar. Denn dort ist er als Pop-Musiker und DJ bekannt. Er ist sogar bei Sony unter Vertrag und kennt das harte Künstler-Leben nur zu gut. Zudem hat er in Yale studiert und bei Google gearbeitet.

Marie

Marie

Autorin

 

M:[email protected]


Ob Serien oder Musik – viele von diesen Unterhaltungs-Medien konsumieren wir online. Streaming ist ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden, doch wie viel Geld landet von dem was wir ansehen oder hören wirklich beim Produzent? Audius hat sich dieser Frage angenommen und will mittels neuartiger Technologien Künstler besser entlohnen.

Audius und Musikstreaming

Musik-Streaming verändert unseren Alltag. Beinahe jeden Tag nutzen wir Soundcloud, Spotify und Co. Mit ein wenig Geld kann man sich bei den Diensten anmelden und zahlt einen überschaubaren Betrag, um Abermillionen Musikstücke zu hören. Doch wie viel von dieser kleinen Summe, die man monatliche überweist, wandert direkt an den Künstler?

Leider viel zu wenig. Die Zahlen beweisen es: Ein Musiker bekommt pro gestreamten Song zwischen 0,00437 und 0,00735 Dollar. Um also einen einzigen Dollar zu verdienen, müsste ein Song auf Apple 140 mal gestreamt werden, auf Spotify sogar 230 Mal. Bekannte Stars haben damit kein Problem, Neulinge im Musik-Business allerdings schon. Audius möchte diese nun unterstützen. Aber wie? 

Audius

 

Musik trifft auf Blockchain

Der Dienst Audius beruht auf der sogenannten Blockchain-Technologie. Die Blockchain ist ein dezentrales Online-Netzwerk, auf der unter anderem Geldtransaktionen mit Tokens stattfinden können. Audius nutzt dieses System nun, um aufstrebende Künstler für ihre Werke besser zu bezahlen.

User, die sich auf Audius anmelden, müssen „Tokens“ (Cryptowährung) erwerben, um die Plattform nutzen zu können. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit Tokens durch das Sehen von Werbungen zu erhalten. Beispielhaft erklärt: Jedes Mal, wenn ein Nutzer einen Song auf Audius streamt, wird ein Teil der erworbenen Tokens direkt an den Künstler transferiert, ohne, dass es dabei Mittelsmänner gibt. Das bedeutet, dass satte 85 % von den Tokens direkt an den Musiker wandern.

Audius

Wie kam’s zu der Idee?

Für CEO Ranidu Lankage war eines klar: Musiker verdienen durch Streamingdienste fast nichts. Außerdem dauere es mehrere Monate, bis diese ihr Geld erhalten würden. Deshalb gründete Lankage „Audius“. Durch das Blockchain-System gehen Geldtransaktionen in Tokenform fast in „real-time“ vonstatten und dem Künstler geht kein Geld mehr durch die Lappen.

„The biggest problem in the music industry is that streaming is taking off and artists aren’t necessarily earning a lot of money. And it can take three months, or up to 18 months for unsigned artists, to get paid for streams. That’s what crypto really solves. You can pay artists in near real-time and make it fully transparent.“

Idee mit Mehrwert?

Der Grundgedanke von Audius besticht. Denn einige Musikstreaming-Dienste heimsen mehr Geld für sich ein, als ihnen vielleicht zustehen würde. Das hat vor allem dramatische Folgen für Künstler. Mit der neuartigen Plattform könnte das nun anders werden. Dennoch bleibt die Frage im Raum stehen, ob User und Künstler die neuartige Blockchain-Plattform nutzen werden, denn üblich ist das System ja noch nicht ganz...

Fakt ist jedenfalls, dass es bereits ein großes Interesse an der Plattform gibt. Audius konnte bereits 5,5 Millionen Dollar durch Investoren generieren und wird bereits nächstes Jahr auf dem Markt erscheinen. Fun Fact am Rande: 3blau ist einer der vielen Investoren und startet gerade selbst mit einem Blockchain-Festival in Amerika durch. 

Credit: Unsplash, Audius

Schon gewusst?

Der Gründer von Audius, Ranidu Lankage, ist in Sri Lanka ein echter Superstar. Denn dort ist er als Pop-Musiker und DJ bekannt. Er ist sogar bei Sony unter Vertrag und kennt das harte Künstler-Leben nur zu gut. Zudem hat er in Yale studiert und bei Google gearbeitet.

Marie

Marie

Autorin

 

M:[email protected]


zurück
21.08.18 14:50