Datsik mit Rose im Mund
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Datsik muss harte Kritik für sein Comeback einstecken!

Datsik muss harte Kritik für sein Comeback einstecken!

Einfach krass

Bei einem Gig von Datsik sollen Karten mit der Aufschrift „Tulsa“ verteilt worden sein. Die Karten gingen hierbei an Frauen, damit diese Zugang zum Backstage-Bereich erhielten. „Tulsa“ bedeutet rückwärts gelesen allerdings „a slut“, zu Deutsch „eine Schlampe“.

Marie

Marie

Autorin

 

M:[email protected]


Im März 2018 wurde die Welt von Datsik auf den Kopf gestellt. Der Grund: Der DJ und Produzent wurde mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert. Aufgrund der schwerwiegenden Anschuldigungen zog er sich wenig später aus der Musikszene zurück – nun aber „feiert“ er sein Comeback. Das stößt einigen Fans allerdings gehörig auf.

Die Vorgeschichte: Datsik muss Kritik einstecken

Im vergangenen Jahr war er wohl einer der DJs, der am meisten Kontroversen hervorrief. Mehrere Frauen warfen dem Dubstep-Interpreten nämlich verschiedenste Missetaten vor. Was auffällt: Alle Taten drehten sich rund um sexuellen Missbrauch. Bekannt wurde das durch ein Twitter-Posting, in dem erläutert wurde, wie der DJ mit Frauen umging. Unter anderem soll er mit einer Frau Sex gehabt und sie anschließend sich selbst in der Kälte überlassen haben. Erschwerend kommt hinzu, dass mehrere der besagten Damen nicht bei vollem Bewusstsein waren, als sie mit Datsik intim wurden.

Twitter

Nicht lange dauert es, bis auch Kolleginnen aus der Szene auf den DJ aufmerksam wurden und über ihn urteilten. Sowohl Krewella als auch Alison Wonderland ließen zum Beispiel Dampf ab: 

„Yo bro, your deception isn't fooling anyone but yourself. Own up to your actions and accept the consequences. Have some fucking honor.“

Nachdem die Negativ-Schlagzeilen über den DJ kein Ende mehr genommen hatten, entschloss sich der Bass-Interpret aus dem Musikbusiness zurückzuziehen. Doch trotz aller hohen Erwartungen gab es von Datsik nie einen Kommentar darüber zu hören oder zu lesen, über das, was wirklich vorgefallen war. Stille rund um ihn machte sich breit, fast so als wäre er für immer von der Bildfläche verschwunden.

Das Comeback

Jüngst gab der Kanadier ein Statement in Form eines Videos ab, in dem er sein Comeback deklariert. In diesem gibt er preis, sich in Therapie begeben und „Soul Searching“ betrieben zu haben. Es sei keine leichte Zeit für ihn gewesen – er selbst sei sogar richtig enttäuscht über sich selbst.

„The last 18 months I have been taking much needed time to look in the mirror and work on improve myself on introspection and therapy. I have been taking the comments about me very seriously. Only by first understanding the problem, you will be able to fix it. So I have been using this past year and a half to do some major soul searching and figure out to better myself and making smarter lifestyle changes to moving forward. (…) At the time I gave little consideration to what others were feeling – for that I am sorry.”

Trotz Datsiks Offenheit können ihm einige Fans noch immer nichts Gutes abgewinnen. Denn: Der DJ spricht nicht direkt an, weshalb er sich eine Auszeit genommen hat – von sexuellem Missbrauch ist schließlich nie die Rede. So schreiben einige Fans, dass sie sich mehr von ihrem einstigen Vorbild erwartet hätten und zeigen keine Gnade bei ihren Kommentaren. Kleine Info am Rande: Manche Kommentare wurden bereits gelöscht.

Datsik


Datsik

Ob Datsik seine Entschuldigung ernst gemeint hat? Das bleibt im Moment eine ungeklärte Frage. Viel wichtiger ist jedoch, dass seinen Worten nun auch Taten folgen.

Fotocredits: [email protected] 

Einfach krass

Bei einem Gig von Datsik sollen Karten mit der Aufschrift „Tulsa“ verteilt worden sein. Die Karten gingen hierbei an Frauen, damit diese Zugang zum Backstage-Bereich erhielten. „Tulsa“ bedeutet rückwärts gelesen allerdings „a slut“, zu Deutsch „eine Schlampe“.

Marie

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06.11.19 20:19