Man darf in der Schweiz wieder in die Clubs
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Clubs in der Schweiz öffnen wieder – aber mit Einschränkungen

Clubs in der Schweiz öffnen wieder – aber mit Einschränkungen

Schon gewusst?

Laut dem Schweizer Bundesamt für Gesundheit sind in der Schweiz 31.011 Menschen positiv auf das neue Coronavirus getestet worden (Stand 10.6.2020, 8 Uhr). Seit gut drei Wochen sind die Zahlen der Neuinfektionen pro Tag in einem niedrigen zweistelligen Bereich.

Franz

Franz

stellv. Redaktionsleiter

 

M:[email protected]


Seit dem vergangenen Wochenende dürfen Clubs in der Schweiz nach drei Monaten wieder ihre Türen öffnen, allerdings unter strengen Auflagen. So dürfen sich maximal 300 Personen in einem Club aufhalten und um Mitternacht ist die Party zu Ende. Das frustriert einige Betreiber und sorgt teilweise auch für Unverständnis.

Seit dem Wochenende dürfen die Clubs in der Schweiz wieder öffnen

Während in Deutschland die Clubs weiterhin geschlossen bleiben, durften in der Schweiz am Wochenende die ersten Nachtclubs nach fast drei Monaten Pause wieder öffnen. Allein im Raum Zürich, dem bevölkerungsreichsten Kanton des Landes, gab es laut der Schweizer Zeitung 20min rund 30 Veranstaltungen – auch wenn das nur ungefähr ein Zehntel der üblichen Anzahl sei. Das hat auch einen bestimmten Grund: Für viele Clubs lohnt es sich einfach nicht, denn um Mitternacht ist Sperrstunde.

Außerdem dürfen maximal 300 Besucher in den Club hereingelassen werden, man solle, wenn möglich Abstand halten oder einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Vor allem die Sperrstunde um Punkt 0 Uhr sorgt bei einigen Betreibern für Unverständnis.

„Das ist, als ob ein Restaurant offen sein kann, aber kein Essen servieren darf, der wichtigste Teil des Ausgangs fehlt.“

Alexander Bücheli, Sprecher der Bar- und Clubkommission Zürich, sagte außerdem:

„Auch für die Polizei bedeutet die aktuelle Situation einen beträchtlichen Mehraufwand. Die Intention der Politik müsste doch eigentlich sein, dass wenn die Leute schon trinken, dann sollen sie dies in einem geschützten Rahmen machen und nicht einfach in der Öffentlichkeit.“

Die Sperrstunde um 0 Uhr habe nämlich zur Folge, dass zahlreiche junge Menschen gleichzeitig aus den Bars und Clubs auf die Straßen strömen und womöglich dort weitermachen. Dicht gedrängt und ohne feste Regeln. Für Epidemiologin Olivia Keiser sei das aber kein so großes Problem. Die Ansteckungsgefahr sei im Freien deutlich geringer als in geschlossenen Räumen, erklärte sie gegenüber dem Schweizer Nachrichtenportal watson.

„Mir ist es also lieber, wenn sich die Menschen um Mitternacht draussen treffen, als wenn sie mit steigendem Alkoholpegel und damit einhergehender Unvorsicht in den Bars und Clubs verweile“

Die Öffnung der Clubs ist auf jeden Fall schon mal ein weiterer Schritt zurück zur Normalität. Für einige kommt dieser Schritt aber noch zu früh und sie befürchten durch diese Lockerungen eine zweite Corona-Welle.

Fotocredits: Alexander Popov (Unsplash)

Schon gewusst?

Laut dem Schweizer Bundesamt für Gesundheit sind in der Schweiz 31.011 Menschen positiv auf das neue Coronavirus getestet worden (Stand 10.6.2020, 8 Uhr). Seit gut drei Wochen sind die Zahlen der Neuinfektionen pro Tag in einem niedrigen zweistelligen Bereich.

Franz

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10.06.20 18:29