Culture

Campen auf einem Festival? Aber sicher!

Campen auf einem Festival? Aber sicher!

Wie das Camping enstand

Camping (von lat. campus „Feld“) entstand Anfang des 20. Jahrhunderts nach Ende des ersten Weltkrieges, da sich der Normalverbraucher zunächst keinen Urlaub leisten konnte. Arbeitnehmer hatten auch keinen Urlaubsanspruch mehr und so lag es nahe im der freien Natur „Urlaub“ zu machen.

Steffen

Steffen

Mitglied der Redaktionsleitung

 

M:[email protected]


Erst gestern schrieb unsere Redakteurin Katrin, warum Camping auf einem Festival für sie niemals in Frage käme. Bei Steffen sieht das jedoch ganz anders aus. Campen bedeutet für ihn nicht nur zu übernachten, sondern steht viel mehr für eine Herausforderung - er schafft es auch ohne Zelt drei Tage auf dem Platz. Warum Steffen nicht ohne Camping kann? DAS sind die Gründe:

Camping – gut und günstig

Dass diese Variante des Aufenthalts preislich um einiges günstiger ist, brauchen wir eigentlich gar nicht erst anzusprechen. Camping ist die preiswerte Alternative zum Hotel und spart neben den einfachen Übernachtungskosten auch noch die Fahrerei zwischen Festivalgelände und Unterkunft. Die Nähe zum Festivalgelände ist ein großer Pluspunkt für das Übernachten im Freien.

Meiner Meinung nach ist das stärkste Argument für "Team Camping" definitiv die Atmosphäre und Stimmung auf dem Gelände. Einige reisen dafür sogar einen Tag vor eigentlichem Start des Festivals an. Kaum angekommen, wird man in die ersten Flunkyballturniere eingezogen oder kann die erste Bierdusche über den Kumpel oder die Freundin gießen.

Ich möchte fast behaupten, dass man fast nirgends so schnell neue Bekanntschaften schließen kann, wie in diesem Umfeld. Nicht selten habe ich auch von Begeisterten gehört, die sagen, dass für Viele der Campingplatz mehr Spaß biete, als das eigentliche Festival. Und das ergibt durchaus Sinn, denn man hat alle seine besten Freunde und neue Bekanntschaften ständig um sich und verbringt den Tag zusammen - egal zu welcher Tages- und Nachtzeit man eben feiern will. Das(!) ist im Hotel mit Sicherheit nicht möglich.

Aber was ist mit der Hygiene?

Oft haben Leute eine negative Meinung gegenüber Camping auf Festivals, obwohl sie hier oft von Vorurteilen ausgehen und selbst vielleicht noch nie gecampt haben. Viele verbinden das Verweilen mit besonders schlechter Hygiene, dauerhaftem Lautstärkepegel und unsittlichem Verhalten. Dabei sind die Zustände, wie sie einst im Schloss Versailles (zu Zeiten König Ludwig XIV.) herrschten glücklicherweise längst pas­sé.

Auf sehr vielen einschlägigen Veranstaltungen ist es schon jahrelang möglich, rund um die Uhr in abgetrennten Kabinen unter warmem Wasser zu duschen. Auch kulinarisch kann man sich mittlerweile nahezu grenzenlos austoben. Ob man nun auf deftige Hausmannskost, Sushi oder die klassische Pizza steht, wird man heutzutage alles das und noch viel mehr vorfinden. Und das Schöne ist: Wer nach drei Tagen durchfeiern, auch so aussieht, als wäre es für ihn schon die 6. Stunde, interessiert das einfach niemanden. 

Hauptsache gemeinsam feiern

Dass es sich nicht um einen großen Wellnessurlaub handelt, ist klar und ich verstehe auch, dass Mädels immer gut aussehen wollen. Aber selbst das ist neben dem Zelt möglich. Ich habe auf den diversen Campingplätzen der Festivals schon spektakuläre Modenshows und Schminkaktionen gesehen. Selbstverständlich ist das auch eine Einstellungssache, die hier den Grundstein für die nächtlichen Stunden bildet. Jeder Mensch hat andere Kriterien, die er als wichtig empfindet. Für manche sind gewisse Punkte unabdingbar, wo andere durchaus bereit sind, Kompromisse einzugehen. Ob Camping oder nicht - wichtig ist und bleibt doch, dass wir uns vor den Stages treffen und gemeinsam feiern.

Credit: Simon Meteling Photography

Wie das Camping enstand

Camping (von lat. campus „Feld“) entstand Anfang des 20. Jahrhunderts nach Ende des ersten Weltkrieges, da sich der Normalverbraucher zunächst keinen Urlaub leisten konnte. Arbeitnehmer hatten auch keinen Urlaubsanspruch mehr und so lag es nahe im der freien Natur „Urlaub“ zu machen.

Steffen

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13.02.18 17:30