Was zunächst wie ein Tippfehler aussieht, ist tatsächlich ein neuer Künstlername: Chris Stussy tritt ab sofort als Chris Stassy auf. Warum der niederländische DJ und Produzent das „U“ gegen ein „A“ getauscht hat, verrät er bislang allerdings nicht.
Aus dem „U“ wird ein „A“
„Ein Buchstabe, derselbe Geist, dieselbe Musik, derselbe Vibe“: Mit diesen Worten hat Chris Stussy vor Kurzem seinen überraschenden Namenswechsel angekündigt. Auf einem dazu veröffentlichten Foto steht der Niederländer vor einem Plakat, das sich mit den Buchstaben „U“ und „A“ von seinem bisherigen Alias verabschiedet.
Der Wechsel ist mehr als eine einmalige Promoaktion. Sein Instagram-Account heißt mittlerweile @chrisstassy, auch seine offizielle Website wurde umgestellt. Die bisherige Adresse leitet bereits auf die neue Seite weiter.
Steckt ein Konflikt mit Stüssy dahinter?
Einen Grund für die Umbenennung hat Chris Stassy bisher nicht genannt. In den Kommentaren unter seinem Beitrag vermuten einige Fans einen möglichen Konflikt mit der amerikanischen Streetwear-Marke Stüssy. Belegt ist diese Theorie jedoch nicht. Weder der Künstler noch das Modeunternehmen haben sich dazu öffentlich geäußert. Auffällig ist außerdem, dass sein Label Up The Stuss bislang unverändert weitergeführt wird. Der Namenswechsel betrifft aktuell also ausschließlich seinen persönlichen Künstlernamen.
„U know me“ eröffnet die neue Ära
Die erste Veröffentlichung als Chris Stassy steht bereits fest. Am 28. August erscheint gemeinsam mit Marz Fay die Single „U know me“ über sein anderes Label CSS. Am selben Tag kehrt der House-Produzent für einen Auftritt zum Creamfields Festival zurück. Schon vorher stehen zwei Ausgaben seiner Partyreihe N.A.M.E. an: am 22. August in Birmingham und am 27. August in Amsterdam. Auf Flyern, Website und Social Media wird dafür bereits der neue Name verwendet.
Musikalisch soll sich durch den Wechsel offenbar nichts ändern. Erst im April veröffentlichte Chris Stassy noch unter seinem bisherigen Namen das 19 Tracks umfassende Debütalbum „Lost, Found & Forgotten…“ über Up The Stuss. Fans müssen sich künftig also vor allem an einen einzigen neuen Buchstaben gewöhnen.
Fotocredit: Tim Buiting/Press Pic

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




