Viele EDM-Remixe von Alesso begeistern
Exclusive

2010 bis 2019: Diese EDM-Remixe sind besser als das Original

2010 bis 2019: Diese EDM-Remixe sind besser als das Original

Alesso über ...

... seinen Remix zu „If I Lose Myself“ für das Online-Magazin The Independent: „Ich war noch nie so glücklich über einen Remix, seit ich an „Pressure“ gearbeitet habe. […] Einen Monat lang tüftelte ich daran und war jeden Tag im Studio. Ich habe mich gefragt, was ich machen soll, bin auf- und abgegangen, habe verschiedene Beats, Drums und Basslines ausprobiert. Es gab eine Idee, aber ich wusste nicht genau, wie ich den Sound hinbekommen würde, den ich wollte. Dann dachte ich mir, ich werde da jetzt nicht ewig herumspielen, ich will das sofort fertigmachen. Und manchmal gibt es von den Künstlern auch nur eine Preview und man weiß nie, wann die Nummer erscheint. Doch ich wollte sofort wissen, wie der Sound ankommt, weil ich richtig begeistert von der Platte war.“

Franz

Franz

stellv. Redaktionsleiter

 

M:[email protected]


Nachdem nun das Jahr 2020 – und damit ein neues Jahrzehnt – eingeleitet wurde, wollen wir nochmal einen Blick auf das vergangene Jahrzehnt werfen, in dem wirklich viele EDM-Remixe veröffentlicht wurden. Einige davon konnten riesige Erfolge feiern und toppten ihr Original bei weitem.

Alesso liefert mit „If I Lose Myself“ einen der besten EDM-Remixe

In den vergangenen Tagen haben wir schon einen Blick auf die wichtigsten Songs sowie die stärksten Collabs der vergangenen zehn Jahre geworfen. Nun machen wir mit Remixen weiter und starten gleich mit einem richtigen Kracher: Alessos Remix zu „If I Lose Myself“ von OneRepublic.

Das Original erschien im Januar 2013 und erreichte damals auch recht ordentliche Chart-Platzierungen. Gut zweieinhalb Monate später veröffentlichte Alesso seine Version und machte aus dem Song eine wahre Progressive-Hymne, die wir heute noch auf den Festivals dieser Welt in Dauerschleife hören. Der Remix brachte Alesso nicht nur eine seiner wenigen Top-10-Platzierungen in Großbritannien, er brachte ihm sogar seine bisher einzige Grammy-Nominierung.

Steve Aoki feat. Wynter Gordon – Ladi Dadi (Tommy Trash Remix)

Weiter geht es mit Steve Aokis Song „Ladi Dadi“, der in Zusammenarbeit mit Sängerin Wynter Gordon entstand. Das Original erschien Anfang 2012 auf Steve Aokis Debütalbum „Wonderland“, fand jedoch kaum Beachtung. Das änderte sich aber ziemlich schnell, als noch im selben Monat der Remix von Tommy Trash zu der Nummer releast wurde. Der Australier machte aus dem soliden Song eine unglaubliche und mitreißende Electro House-Nummer, die sofort großen Anklang fand. Unter anderem Calvin Harris, Tiësto und die Swedish House Mafia spielten den Track damals und das auch völlig zurecht.

Mr. Probz – Waves (Robin Schulz Remix)

Die Akustik-Single „Waves“ von Mr. Probz fand bei Release ebenfalls recht wenig Beachtung. Erst durch den Remix von Robin Schulz erlangte der Song größere Bekanntheit. Der Rest ist Geschichte: Über eine halbe Milliarde Spotify-Streams, Millionen Verkäufe, dutzende Goldene und Platin-Schallplatten und der Start einer ganz großen Karriere. Robin Schulz wurde dafür sogar für einen Grammy nominiert – und das alles nur, weil er seinen Remix damals im Jahr 2012 einfach mal auf Soundcloud hochgeladen hatte.

OMI – Cheerleader (Felix Jaehn Remix)

Apropos Start einer großen Karriere: Auch bei Felix Jaehn begann alles mit einem Remix. Ende 2014 / Anfang 2015 gelang dem Deutschen mit seiner Version zu „Cheerleader“ ein weltweiter Hit. Die Nummer ist nicht nur eine der meistverkauften Singles in Deutschland, es bescherte Felix Jaehn sogar Platz eins in den USA – und das gelang davor seit 1989 keiner deutschen Produktion mehr. Deswegen darf dieser Remix hier auch auf gar keinen Fall fehlen. Außerdem hat der Hamburger aus dem Original so viel herausgeholt und daraus einen richtig zeitlosen Sommerhit gemacht.

Kendrick Lamar – Humble. (Skrillex Remix)

Hip-Hopper würden jetzt wahrscheinlich sagen: „Was soll man an dem Song noch großartig verbessern?“ „Humble.“ war nämlich nicht umsonst einer der Hip-Hop-Song des Jahres 2017. Aus EDM-Sicht allerdings hat Skrillex diese Nummer auf ein noch höheres Level gebracht, bei der vor allem der Rap von Kendrick Lamar im Fokus steht – aber hört einfach mal selbst:

Disclosure – You & Me (Flume Remix)

Der UK Garage-Song „You & Me“ von Disclosure erschien im April 2013 und war schon als Original recht erfolgreich: Platz zwei zum Beispiel in Frankreich oder auch Platz zehn in den britischen Charts. Doch die Streaming-Zahlen schossen erst durch den Remix von Flume richtig in die Höhe. Außerdem war Flumes Remix auch maßgeblich für den Durchbruch des Future Bass verantwortlich und darf hier deswegen auf keinen Fall fehlen.

The Chainsmokers – Don’t Let Me Down (Illenium Remix)

Wir bleiben im Future Bass-Genre und machen mit einem Song von The Chainsmokers weiter. „Don’t Let Me Down“ erschien Anfang 2016 und war auch ein riesiger Hit. Allein in den USA verkaufte sich die Nummer mehr als sechs Millionen Mal und erhielt sogar einen Grammy in der Kategorie „Best Dance Recording“. Doch was Illenium aus der Nummer machte und noch herausholte, ist Musikgenuss pur. Für den US-Amerikaner war der Remix außerdem ein wichtiger Meilenstein in seiner Karriere und noch heute gehört er zu seinen meistgestreamten Tracks.

Nadia Ali, Starkillers, Alex Kenji – Pressure (Alesso Remix)

Wir haben mit Alesso angefangen, also beenden wir das Ganze doch auch mit ihm. Der Schwede hatte in den Jahren 2011 bis 2015 seine Höchstphase und das lag vor allem an seinem Sound. Seine Progressive House-Melodien waren auf allen Festivals zu hören, ganz egal ob es seine Originale wie „Calling“ (mit Sebastian Ingrosso) , „Years“ und „Under Control“ (mit Calvin Harris) oder seine Remixe für David Guetta („Titanium“), die Swedish House Mafia („Save The World“) oder eben für Nadia Ali, Starkillers und Alex Kenji. Der „Pressure“-Remix war 2011 / 2012 ein großer Hit auf den Festivals und machte aus dem Original eine wirklich atemberaubende Nummer.

Weitere starke EDM-Remixe aus den vergangenen zehn Jahren

In den vergangenen zehn Jahren ist so viel Musik erschienen, da fiel uns die Auswahl wirklich schwer. Deswegen bekommt ihr noch ein paar weitere EDM-Remixe, die ihr Original übertroffen haben und in keiner Throwback-Playlist fehlen dürfen.

  • Benny Bennassi - Cinema (Skrillex Remix)
  • BURNS - Lies (Otto Knows Remix)
  • Deadmau5 ft. Greta Svabo Bech - Raise Your Weapon (Madeon Remix)
  • Kid Cudi - Pursuit of Happiness (Steve Aoki Remix)
  • Lana Del Rey - Summertime Sadness (Cedric Gervais Remix)
  • Mike Posner - I Took A Pill In Ibiza (SeeB Remix)
  • Porter Robinson ft. Urban Cone - Lionhearted (ARTY Remix)
  • Riva Starr & Fatboy Slim - Eat Sleep Rave Repeat (Calvin Harris Remix)

Fotocredits: Rukes

Alesso über ...

... seinen Remix zu „If I Lose Myself“ für das Online-Magazin The Independent: „Ich war noch nie so glücklich über einen Remix, seit ich an „Pressure“ gearbeitet habe. […] Einen Monat lang tüftelte ich daran und war jeden Tag im Studio. Ich habe mich gefragt, was ich machen soll, bin auf- und abgegangen, habe verschiedene Beats, Drums und Basslines ausprobiert. Es gab eine Idee, aber ich wusste nicht genau, wie ich den Sound hinbekommen würde, den ich wollte. Dann dachte ich mir, ich werde da jetzt nicht ewig herumspielen, ich will das sofort fertigmachen. Und manchmal gibt es von den Künstlern auch nur eine Preview und man weiß nie, wann die Nummer erscheint. Doch ich wollte sofort wissen, wie der Sound ankommt, weil ich richtig begeistert von der Platte war.“

Franz

Franz

stellv. Redaktionsleiter

 

M:[email protected]


zurück
09.01.20 17:53