Zum Hauptinhalt springen

David Guetta holt das Double: Platz eins auch bei den Top 101 Producers 2026

David Guetta holt das Double: Platz eins auch bei den Top 101 Producers 2026

Erst der Rekordsieg bei den DJ Mag Top 100 DJs, jetzt die nächste Nummer eins: David Guetta führt auch die Top 101 Producers 2026 von 1001Tracklists an. Armin van Buuren erreicht sein bisher bestes Ergebnis, Prospa steigen direkt in die Top Ten ein. Mit Kevin de Vries, Marten Hørger, dem Berliner Duo Amber Revival und Brandon ist auch die Szene in Deutschland stark vertreten.

David Guetta kehrt zum vierten Mal an die Spitze zurück

David Guetta hat in diesem Herbst gleich zweimal Grund zum Feiern. Anfang Oktober wählten ihn die Fans zum sechsten Mal auf Platz eins unserer DJ Mag Top 100 DJs. Nun steht er auch bei den Top 101 Producers von 1001Tracklists ganz oben. Hier entscheidet der dokumentierte Support, den seine Produktionen von anderen DJs bekommen haben. Für David Guetta ist es nach 2019, 2022 und 2023 der vierte Sieg in diesem Ranking. Gleichzeitig beendet er das achte Jahr in Folge unter den ersten fünf. Gegenüber dem Vorjahr verbessert er sich von Platz vier auf eins.

Dahinter steht ein musikalisches Jahr, in dem David Guetta mehrere Richtungen parallel verfolgt hat. Mit Marten Hørger startete er das gemeinsame Projekt MEN MACHINE. Zusammen mit ARTBAT nahm er sich „Somebody That I Used To Know“ vor, während seine Zusammenarbeit mit Hypaton weitere Veröffentlichungen hervorbrachte. Auch das Future-Rave-Projekt mit MORTEN blieb mit Tracks wie „Locked In“ und „La Révolution“ auf den Dancefloors präsent.

Instagram Post blockiert

Um diesen Inhalt zu sehen, erteile bitte deine Zustimmung für Marketing-Cookies.

Armin van Buuren erreicht sein bisher bestes Ergebnis

Direkt hinter Guetta landet Armin van Buuren. Der Niederländer gewinnt sechs Positionen und erreicht mit Platz zwei seine bislang höchste Platzierung bei den Top 101 Producers. Seit der ersten Ausgabe 2016 war er jedes Jahr dabei. Zu seinen besonders unterstützten Veröffentlichungen gehören „Like A Child“ mit Argy, „Here In My Arms (Enjoy The Silence)“ mit Silver Panda und „She A Freak“ mit Skytech. Dass Armin van Buuren auch außerhalb klassischer Trance-Produktionen viele DJs erreicht, lässt sich an diesen unterschiedlichen Zusammenarbeiten gut ablesen.

Vorjahressieger Max Styler folgt auf Platz drei. Nach seinem ersten Sieg bleibt er damit auf dem Podium. Zu seinen wichtigen Tracks zählen die Neuinterpretation von „Greece 2000“ und „Freaky 1“ mit Vintage Culture und Ali Love. Vintage Culture selbst klettert um zwölf Positionen auf Rang vier. Argy erreicht mit Platz fünf erstmals die Top Five.

Die Top 10 der Top 101 Producers 2026

1. David Guetta (+3)
2. Armin van Buuren (+6)
3. Max Styler (-2)
4. Vintage Culture (+12)
5. Argy (+7)
6. GENESI (-1)
7. MEDUZA (+7)
8. ARTBAT (-6)
9. Anyma (-2)
10. Prospa (neu)

Prospa steigen direkt in die Top Ten ein

Den höchsten Neueinstieg schaffen Prospa auf Platz zehn. Insgesamt sind 23 Acts erstmals vertreten. Dazu gehören auch Volkoder auf Rang zwölf, Benny Benassi auf 20, Adam Sellouk auf 31 und JOA auf 37. Gerade Benny Benassis Platzierung zeigt, dass ein erster Einzug in dieses Ranking auch lange nach dem eigenen Durchbruch möglich ist.

Zehn weitere Acts kehren nach einer Unterbrechung zurück. Am höchsten steigt Afrojack wieder ein: Mit Rang 13 stellt er zugleich seine bisherige Bestplatzierung ein. Auch unter den bereits vertretenen Artists bewegt sich viel. Mark Knight verbessert sich um 52 Plätze auf Rang 49, Cloonee um 51 auf 25 und HILLS um 50 auf 21.

Kevin de Vries kehrt zurück, Marten Hørger macht 55 Plätze gut

Kevin de Vries gelingt ein starkes Comeback: Nachdem er im vergangenen Jahr nicht vertreten war, kehrt er auf Platz 32 zurück. Damit steht er deutlich weiter vorn als bei seiner letzten Teilnahme 2024, als er Rang 78 belegte. Den größten Sprung innerhalb der Liste schafft gemeinsam mit Korolova sein deutscher Kollege Marten Hørger. Von Platz 99 geht es für ihn um 55 Positionen auf Rang 44 nach oben. Marten Hørger gehört damit zu den großen Gewinnern dieser Ausgabe. Dass gleichzeitig sein MEN-MACHINE-Partner David Guetta die Spitze übernimmt, macht das Ergebnis für die beiden besonders erfreulich.

Folge uns

Um keine News mehr zu verpassen

Auf Platz 48 folgen Amber Revival. Hinter dem in Berlin lebenden Duo stehen Netta Nimrodi und Arie Burshtein, die als Songwriter, Sänger und Produzenten arbeiten. Ihre Platzierung rückt damit auch zwei Menschen ins Blickfeld, deren Arbeit häufig über gemeinsame Veröffentlichungen mit anderen Artists zu hören ist.

Auch Brandon darf sich über ein starkes Ergebnis freuen. Der Kölner DJ und Produzent erreicht Rang 66. Als Bootshaus-Resident und mit Veröffentlichungen unter anderem auf Tchamis Label Confession hat er sich über die vergangenen Jahre ein internationales Publikum erspielt. Zuletzt überzeugte er mit der Neuauflage von „Woops“, die er gemeinsam mit Dimitri Vegas und DJ Bountyhunter veröffentlichte. Der Track war einer der meistgespielten des Festivalsommers.

Weitere Platzierungen erreichen das deutsch-estnische Duo DONT BLINK auf Rang 57 (+28), TH;EN auf 63 (-19) und Alex M.O.R.P.H. auf 81 (-35). Die Ergebnisse fallen damit unterschiedlich aus: Auf deutliche Aufstiege und eine erfolgreiche Rückkehr treffen auch Rückgänge gegenüber dem Vorjahr.

Instagram Post blockiert

Um diesen Inhalt zu sehen, erteile bitte deine Zustimmung für Marketing-Cookies.

So zählt 1001Tracklists den DJ-Support

Die Auswertung berücksichtigt den Zeitraum vom 1. Oktober 2025 bis zum 30. September 2026. Grundlage sind die auf 1001Tracklists dokumentierten Tracklists und die dafür qualifizierten DJs beziehungsweise Radioshows. Gezählt wird der sogenannte „Unique DJ Support“. Spielt ein DJ denselben Track mehrfach, zählt das weiterhin als eine Unterstützung. Legt er einen weiteren Track desselben Produzenten auf, kommt ein zusätzlicher Punkt hinzu. Pro unterstütztem Act kann ein einzelner DJ höchstens fünf solcher Punkte beitragen.

Für das Endergebnis werden die 24 punktstärksten Tracks eines Artists zusammengerechnet. Ein Track muss von mindestens drei DJs unterstützt worden sein; seine erste Veröffentlichung oder sein erster dokumentierter Play darf höchstens zwei Jahre zurückliegen.

Damit zeigt die Liste, welche Produktionen innerhalb der erfassten DJ-Sets besonders breit unterstützt wurden. Wie vollständig einzelne Szenen und Genres abgebildet werden, hängt auch von den eingetragenen Tracklists ab. Als weltweiter Überblick über sämtliche gespielte elektronische Musik lässt sich das Ranking deshalb nicht lesen.

„The Future of Dance“ lädt zum Weiterhören ein

Parallel veröffentlicht 1001Tracklists erneut „The Future of Dance“. Diese Auswahl umfasst ebenfalls 101 Acts, wird jedoch von Hand kuratiert und enthält keine nummerierten Platzierungen.

Dabei sind unter anderem DJ HEARTSTRING, Josh Baker, ELIF, Ninajirachi, Mesto, Magdalena, Marten Lou, Perel, Tini Gessler und Yubik. Manche Namen dürften vielen längst vertraut sein, andere können beim Durchklicken zur Entdeckung werden. Die Auswahl richtet den Blick auf Artists, deren Musik 2026 aufgefallen ist und deren weitere Entwicklung das Team besonders spannend findet.

Die vollständigen Top 101 Producers 2026 findet ihr hier, die Auswahl „The Future of Dance“ hier.

Gemeinsame Feier beim ADE

Zusammen kommen beide Listen am Donnerstag, 22. Oktober, beim Amsterdam Dance Event. Von 16 bis 22 Uhr feiert 1001Tracklists erstmals im Club Panama, gemeinsam mit DJ Lovers Club und Partner FinalFinal. Angekündigt sind Solosets von MORTEN, GENESI und R3HAB sowie die B2B-Kombinationen EdiP und G-POL, Mila Journée und Yubik, JØRD und Buka sowie Amour Propre und Julia Linkogel.

Eine kostenlose Registrierung ist über PLVR möglich. Alle Gäste sollen sich einzeln anmelden, auch Begleitpersonen.

Instagram Post blockiert

Um diesen Inhalt zu sehen, erteile bitte deine Zustimmung für Marketing-Cookies.

Fotocredit: Press Pic

DJ Mag Germany Logo
Franz Beschoner

Autor

Franz Beschoner

Head of Editorial / franz@djmag.de