Vintage Culture gehört zu den erfolgreichsten EDM-Produzenten
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1001tracklists: Das sind die erfolgreichsten EDM-Produzenten 2021

1001tracklists: Das sind die erfolgreichsten EDM-Produzenten 2021

Nicht dabei

Künstler wie Dimitri Vegas & Like Mike, Martin Garrix, Steve Aoki, Marshmello, KSHMR, R3hab, W&W, Skrillex, Calvin Harris, Above & Beyond, Lost Frequencies, Nervo oder Eric Prydz sind dieses Jahr im Ranking überhaupt nicht vertreten.

Franz

Franz

stellv. Redaktionsleiter

 

M:[email protected]


Zum sechsten Mal haben unsere Kollegen von 1001tracklists anhand ihrer Daten die erfolgreichsten EDM-Produzenten der vergangenen zwölf Monate ermittelt. Der Produzent, dessen Tracks am häufigsten gespielt wurden, steht am Ende vorne. Ob Oliver Heldens seinen Titel aus dem letzten Jahr verteidigen konnte?

1001tracklists kürt den erfolgreichsten Produzenten 2021

Wer auf der Suche nach Tracklists ist, kommt an 1001tracklists nicht vorbei. Egal ob die letzte Radioshow eures Lieblings-DJs oder Sets der größten Festivals der Welt – hier gibt es eine riesige Auswahl an Daten. Dahinter stecken vor allem die User der Seite, die tagtäglich Shows eintragen, sich Livesets anhören und die Seite damit ausstatten. Aus diesen Daten wurden nun die 101 erfolgreichsten EDM-Produzenten der vergangenen zwölf Monate (01.10.2020 bis 30.09.2021) ermittelt.

So wird das Ranking ermittelt
Bild: So wird das Ranking ermittelt

Doch einen kleinen Haken gibt es noch bei der Sache: Nicht alle Playlists aller Shows oder Events werden eingetragen. Bestimmte Genres, die bei den Usern im Moment oder generell einfach weniger gehört werden, bekommen auch nicht so viel Input. Dennoch lässt sich ein gewisser Trend herauslesen, da pro Tag hunderte Tracks neu hinzukommen. Aber genug geredet, hier sind die Platzierungen.

Kryder mit Progressive House auf Platz 3

Zum ersten Mal auf dem Treppchen steht in diesem Jahr Kryder. Seine progressiven Songs wie „Rapture“, „Pleasure Or Pain“ oder sein Remix für Yorks „On The Beach“ haben es seinen DJ-Kollegen angetan und wurden in den vergangenen Monaten sehr oft supportet. Ebenfalls erwähnenswert ist der große Sprung, den der Brite dieses Jahr gemacht hat: Von Platz 45 ging es für ihn 42 Plätze nach oben auf die 3.

Wieder aufs Treppchen: David Guetta auf Platz 2

Nachdem es für David Guetta im vergangenen Jahr runter von der 1 auf die 5 gegangen war, ist er 2021 wieder auf dem Treppchen zurück – und zwar auf Platz 2. Vor allem sein Future Rave Sound war in den vergangenen zwölf Monaten omnipräsent und brachte dem Franzosen diese gute Platzierung im Ranking ein. Seine erfolgreichsten Songs waren „Dreams“ (mit MORTEN und Lanie Gardner), sein „Love Tonight“ Remix für Shouse und „Impossible“ (mit MORTEN und John Martin).

Platz 1 geht an Vintage Culture

Erst zum zweiten Mal im Ranking dabei und schon auf der Pole-Position: Vintage Culture, der 32 Plätze nach oben auf Platz 1 klettert. Der Brasilianer hat uns in den vergangenen Monaten mit seinen deepen House-Tunes verzaubert – zum Beispiel mit der Nummer „Free“, die in Zusammenarbeit mit Fancy Inc und Roland Clark entstanden ist. Oder „It Is What It Is“ feat. Elise LeGrow. Und dann gabs da auch noch seinen Remix zusammen mit Kiko Franco für einen der Hits des Jahres – und zwar für „Love Tonight“ von Shouse. Die Neuinterpretation der beiden Brasilianer hat quasi jeder DJ in den vergangenen Monaten gespielt.

Die Top 10 der 101 erfolgreichsten Produzenten 2021

  1. Vintage Culture (+32)
  2. David Guetta (+3)
  3. Kryder (+42)
  4. Armin van Buuren (-1)
  5. John Summit (neu)
  6. Mr. Sid (+20)
  7. Camelphat (+10)
  8. Oliver Heldens (-7)
  9. Biscits (+29)
  10. Tiësto (-6)

Neben den drei bereits vorgestellten Produzenten konnte sich Armin van Buuren zum sechsten Mal in Folge im Ranking und zum dritten Mal in Folge unter den Top 10 platzieren. John Summit, der mit Hits wie „Make Me Feel“ und „Deep End“ glänzen konnte, ist der höchste Neueinsteiger auf der 5. Weiter geht es mit dem Niederländer Mr. Sid auf der 6 und dem britischen Duo Camelphat auf der 7. Vorjahressieger Oliver Heldens muss sieben Plätze einbüßen und landet auf Platz 8, dicht gefolgt vom Briten Biscits und Tiësto, der es zum sechsten Mal in Folge mit Songs wie „Business“ und „Elements Of  A New Life“ (als VER:WEST) unter die Top 10 geschafft hat.

Das sind die deutschen Platzierungen

Die vergangenen zwei Jahre hat Keanu Silva das deutsche Ranking jeweils angeführt, dieses Jahr ist er allerdings nicht unter den Top 101. Bester Deutscher auf Platz 39 ist Marten Hørger aus Stuttgart. Ebenfalls mit dabei ist DONT BLINK auf der 50, ein deutsch-estnisches Duo, das sich zum ersten Mal im Ranking platzieren konnte, Purple Disco Machine, für den es 37 Plätze nach unten auf die 79 ging und Trance-Ikone Talla 2XLC, der auf der 89 gelandet ist.

39. Marten Hørger (+49)
50. DONT BLINK (neu)
79. Purple Disco Machine (-36)
89. Talla 2XLC (neu)

Die 101 erfolgreichsten Produzenten in der Übersicht

Wer jetzt noch mehr über das Ranking erfahren möchte, findet hier alle Informationen dazu. Eine Sache sollten wir aber noch sagen: Ohne die fleißige Community oder mit Benutzern mit ganz anderem Geschmack, sähe die Liste total anders aus. Die Macher von 1001tracklists haben versucht, aus ihren vielen Daten eine aufschlussreiche Rangliste zu erstellen – und das ist ihnen auf jeden Fall gelungen.

Fotocredit: Drake Films

Nicht dabei

Künstler wie Dimitri Vegas & Like Mike, Martin Garrix, Steve Aoki, Marshmello, KSHMR, R3hab, W&W, Skrillex, Calvin Harris, Above & Beyond, Lost Frequencies, Nervo oder Eric Prydz sind dieses Jahr im Ranking überhaupt nicht vertreten.

Franz

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stellv. Redaktionsleiter

 

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11.10.21 21:50