Wenn am 4. Juli wieder Tausende Menschen in den OlgaPark ziehen, geht in Oberhausen eines der traditionsreichsten Tagesfestivals der deutschen Elektronikszene in die nächste Runde. Ruhr-in-Love feiert 2026 seine 23. Ausgabe und hat nun das komplette Line-up veröffentlicht. Insgesamt stehen 250 Acts auf 25 Floors im Programm, erwartet werden rund 30.000 Besucher.
Das Line-up der Clubs, Labels und Kollektive
Seit Jahren gilt Ruhr-in-Love als elektronisches Familienfest im Ruhrgebiet. Der Begriff passt auch 2026: Zwischen großen Headfloors, Club-Stages, Label-Floors und kleineren Kollektiv-Bühnen bildet das Festival erneut eine breite Momentaufnahme der Szene ab: von melodischem Mainfloor-Sound über Techno und Harder Styles bis hin zu klassischem Rave-Feeling.
Auf den beiden großen Headfloors liegt auch 2026 ein besonderer Fokus. Die Center-Stage setzt auf eine Mischung aus internationalen Größen und Publikumslieblingen. Mit dabei sind unter anderem Neelix, Gestört aber GeiL, Jasmin Blust, Rewi, Nena Polap und Le Shuuk. Direkt daneben wird es auf der Klaudia Gawlas & Friends Stage deutlich härter und technoider. Neben Kobosil, Gregor Tresher, A.N.I. und Peter Pahn stehen dort auch zwei B2B-Sets im Programm: Klaudia Gawlas B2B Felix Kröcher sowie Überkikz B2B Future.666.
Auch abseits der Headfloors bleibt Ruhr-in-Love seinem Prinzip treu: Clubs, Labels, Radiosender und Kollektive prägen eigene Bereiche und bringen ihre Communitys mit. Auf dem Floor von Radiopartner Sunshine Live ist unter anderem Da Hool vertreten, der mit „Meet Her at the Love Parade“ einen der großen Rave-Klassiker im Gepäck hat. DJ Hildegard steuert einen Mix zwischen House, Pop und Techno bei. Eine andere Energie bringt der Ocean Electro x IQ Talo x VTF Floor unter anderem mit René de la Moné, Stereo T, Empyre One und dem ehemaligen Scooter-Bandmitglied Jay Frog auf das Gelände. Im „bigFM in Love“ Technobus spielen Cuebrick und Matty Menck , während die Kooperation des Heaven & Hill Festivals mit der Global Stage namhafte Acts wie Fappe & Bru oder Halbsteiv nach Oberhausen brimgt.
Von Rave-Klassikern bis Harder Styles
Für Fans härterer Sounds bleiben die bekannten Szene-Floors wichtige Anlaufpunkte. So präsentiert die Acid-Wars-Crew mit Mark Dekoda, Sarah Wolff und Man at Arms Akteure, die das Profil der Reihe seit Jahren prägen. Ergänzt wird diese Fraktion durch die Hardcore Gladiators, die auf TerrorClown sowie Tensor & Re-Direction setzen, während Dequinox Hardcore meets Traxtorm Records das Line-up unter anderem durch D-Ceptor erweitert. Zeitgenössische, raue Underground-Strukturen gibt es bei Affenkäfig & Rheinaudio zu hören, die Dystopia, Tommy Libera, Lee-Ann und das Duo Kopf & Hörer im OlgaPark zusammenbringen. Im Club-Campury-Circus zeichnen sich unterdessen Justin Pollnik, Nick Schwenderling und mehr für die musikalische Ausrichtung verantwortlich, während das weitreichende Aufgebot auf der TAGESRAVER-Area durch Acts wie Ian Crank und Rui Da Silva komplettiert wird.
Das komplette Line-up findet ihr hier.
Nach dem offiziellen Ende der Tagesveranstaltung um 22 Uhr ist das Programm im Park jedoch noch nicht erschöpft. Für alle, die die Dynamik des Tages in die Nacht verlängern möchten, schließen sich nahtlos die offiziellen Afterpartys in verschiedenen Szene-Clubs und Locations in ganz NRW sowie den angrenzenden Bundesländern an. Alle Infos dazu bekommt ihr hier.
Tickets
Tickets für Ruhr-in-Love 2026 sind auf der offiziellen Website erhältlich. Das reguläre eTicket kostet 45 Euro inklusive aller Gebühren. Neu eingeführt wurde in diesem Jahr das „NextGeneration“-Ticket für 16- bis 19-Jährige für 39 Euro. Zudem gibt es ein 5er-Gruppenticket für 40 Euro pro Person sowie ein ComfortTicket für 89 Euro. Praktisch für die Community: Die Eintrittskarte gilt gleichzeitig als Fahrkarte für die kostenlose Hin- und Rückreise mit allen VRR-Verkehrsmitteln am Veranstaltungstag bis zum Folgetag um 12 Uhr.
Fotocredit: Press Pic

Autor
Anastasia Jakimowicz
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