Eine schwierige kreative Phase hatte Odium die Freude am Produzieren genommen. „Here Alone“ markiert nun seinen musikalischen Befreiungsschlag und zugleich den Start von Hyperzone Records, wo emotionale Melodien auf energiegeladene Hard-Dance-Sounds treffen.
Als im Studio plötzlich die Freude fehlte
In den vergangenen Monaten war es musikalisch ruhiger um Odium geworden. Wie der niederländische Produzent auf Instagram erklärte, veröffentlichte er deutlich weniger Musik als gewohnt. Der Grund dafür lag nicht in fehlenden Ideen, sondern in einer schwierigen kreativen Phase: Die Begeisterung und die Freude, die er früher im Studio gespürt hatte, verschwanden zunehmend.
Odium zog deshalb bewusst die Konsequenzen. Er nahm Abstand, hinterfragte seinen bisherigen Sound und konzentrierte sich wieder auf jene musikalischen Elemente, die ihn von Beginn an angetrieben hatten. Mit „Here Alone“ ist diese Phase nun beendet. Die Inspiration sei zurück, neue Musik entstehe wieder wie von selbst und die Leidenschaft für das Produzieren sei vollständig neu entfacht.
Aus #WORLDWIDEDOMINATION wird Hyperzone Records
Der Neustart beschränkt sich allerdings nicht auf einen einzelnen Track. Odium hat sein bisheriges Label #WORLDWIDEDOMINATION Records, dessen Veröffentlichungen mehr als 150 Millionen Spotify-Streams erreicht haben, in Hyperzone Records umbenannt. Hinter dem neuen Namen steckt weit mehr als ein optisches Rebranding. Hyperzone soll für eine neue musikalische Ära stehen, in der Odium seinen melodischen Kern bewahrt, sich gleichzeitig aber deutlich breiter innerhalb des Hard-Dance-Spektrums aufstellt.
„Wie der Name schon sagt, steht Hyperzone für hyperaktive Musik“, erklärt Odium. „Für mich umfasst Hyperzone musikalisch alles, was die Hard-Dance-Szene zu bieten hat. Solange die Musik energiegeladen ist und echte Emotionen transportiert, hat sie innerhalb des Hyperzone-Sounds ihren Platz.“ Die neue Hyperzone-Ära beschränkt sich dabei nicht auf das Label: Unter dem Namen „Hyperzone Radio“ startet Odium künftig auch eine eigene Radioshow.
Emotion trifft auf Hard Techno und Schranz
„Here Alone“ liefert den ersten Vorgeschmack auf diese neue Ausrichtung. Melodien bleiben das emotionale Zentrum von Odiums Musik, treffen künftig jedoch verstärkt auf Einflüsse aus Hard Techno und Schranz. Daraus soll ein hybrider Sound entstehen, der Härte und Gefühl nicht gegeneinander ausspielt, sondern miteinander verbindet. Der Track markiert damit keinen vorsichtigen Wiedereinstieg, sondern einen klaren Schnitt. Odium klingt wieder hungrig, öffnet seinen Sound für neue Einflüsse und schafft sich mit Hyperzone Records zugleich die passende Plattform dafür.
Perspektivisch könnte das Label auch Musik anderer Produzenten veröffentlichen. Konkrete Pläne möchte Odium zwar noch nicht verraten, erste Überlegungen gebe es jedoch bereits. Sobald die Zeit dafür gekommen sei, sollen weitere Informationen über die offiziellen Kanäle von Hyperzone Records folgen.
„Here Alone“ ist am 24. Juli 2026 auf Hyperzone Records erschienen.
Fotocredit: Press Pic

Autor
Franz Beschoner
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