Martin Garrix sitzt und wartet
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Nach Ewigkeiten veröffentlicht: Auf diese Songs mussten wir lange warten

Nach Ewigkeiten veröffentlicht: Auf diese Songs mussten wir lange warten

Wusstest du schon?

Auch bei Steve Angellos Track „Children Of The Wild“ mussten Fans über zwei Jahre auf eine Veröffentlichung warten. Das Release war aber dann gleich doppelt von Vorteil: Alle Käufe aus dem Juni 2015, sowie alle Einnahmen der Spotify-Streams aus diesem Zeitraum gingen an die Organisation „Save the Children“. Diese Einrichtung schickte das gesammelte Geld dann postwendend nach Nepal, um den damaligen Erdbebenopfern zu helfen.

Nils

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Das Warten hat ein Ende: Nach mehr als einer halben Dekade veröffentlicht Michael Calfan am Freitag seine langersehnte ID „Last Call“. Der Franzose ist aber nicht der einzige Produzent, der seine Songs länger mal in der Warteschlange lässt. So blicken wir gemeinsam mit euch auf Songs zurück, auf die wir viel zu lange warten mussten.

Martin Garrix: „Waiting For Tomorrow“?

Mit „High On Life“ gelang Martin Garrix das wohl schnellste Release aller Zeiten. Nur wenige Stunden nach der Premiere auf dem Tomorrowland veröffentlichte der Niederländer den Song auf den gängigen Streaming-Plattformen. Allerdings zeigt uns die dreifache DJ-Mag-Nummer-Eins mit einem anderen Track, dass man sich durchaus auch mehr Zeit nehmen kann.

Auf dem Ultra 2016 in Miami spielte er erstmals das Lied „Waiting For Tomorrow“. Viele Fans freuten sich auf ein baldiges Release, aber daraus wurde lange nichts. Über zwei Jahre nach der Uraufführung wurde die Collab mit Pierce Fulton und Mike Shinoda dann aber im Oktober 2018 releast. Ob mit „Waiting For Tomorrow“ da der passende Track-Name gewählt wurde, bleibt natürlich offen.

Immer wieder sind es die Schweden

Axwell lässt sich beim Fabrizieren von neuen Tonträgern überhaupt nicht hetzen. Über acht lange Jahre mussten wir auf seine Remode Version von Sebastian Ingrossos Track „Dark River“ warten. Premiere feierte der Song auf der Winter Music Conference 2008 in Miami. Damals klang die ID noch anders und war auch nicht als Remix gedacht.

Erst Jahre später und nach der Veröffentlichung des Originals von Ingrosso entschied sich Axel Hedfors die ID als Remode Version und nicht als eigenständiges Lied zu veröffentlichen. Über eine halbe Dekade Arbeitszeit später klingt die veröffentlichte Fassung aber doch noch sehr ähnlich – hört selbst:

Bei seiner Kollaboration mit Shapov hat es Axwell erneut ruhig angehen lassen. Diesmal mussten Freunde der elektronischen Musik aber nur knapp ein Viertel der Zeit warten. Nach gut zwei Jahren wurde die schwedisch-russchische Zusammenarbeit „Belong“ im August 2016 veröffentlicht. Die Fans wurden nach dieser Zeit aber gleich doppelt belohnt. Neben dem Original gab es noch den Remode von AxwellYears obendrauf. Beide Titel, so verschieden sie auch sind, klingen einfach nur einzigartig.

Auch bei Alesso ist Warten angesagt

Hört man den Namen Alesso, denken viele sofort an seinen ikonischen Remix von „If I Lose Myself“. Kein Wunder, denn diese Neuvertonung ist auch heute noch ein echter Dauerbrenner. Der für einen Grammy nominierte Remix hat in unserer Liste aber nichts zu suchen. Nur eine Woche nach der Uraufführung auf dem UMF 2013 war der Track bereits offiziell draußen. Ganz im Gegensatz zu ein paar seiner anderen Produktionen.

Mit dabei ist unter anderem sein Lied „In My Blood“. Seit Anfang 2012 bis 2015 kursierte der Track als „Collioure ID“ im Internet und wurde von Alessandro Lindblad fast ausschließlich mit dem Acapella von „Losing My Religion“ gespielt. Den finalen Touch bekam der Titel dann Anfang 2015 von John Martin, der die Lyrics dazu gesungen und auch mit geschrieben hat. Das Release erfolgte schließlich auf Alessos Debütalbum „Forever“ im Mai 2015.

Eine weitere Produktion des Stockholmers, auf die wir über ein Jahr gewartet haben, ist „Under Control“. Seit Anfang 2012 war der Chorus nur als Bootleg für Flo Ridas Song „Wild Ones“ (feat. Sia) in seinen Sets zu finden. Der Grammy-Nominierte erkannte aber das Potenzial des Liedes und beschloss schließlich mit Calvin Harris zusammenzuarbeiten. Mit ins Boot geholt wurde dann noch Theo Hutchcraft von Hurts, der die Lyrics singt und fertig war „Under Control“. Eine meisterhafte Produktion aus dem Oktober 2013.

Als Fis(c)her hat man immer Geduld

Jeder von uns kennt den Festival-Banger „Losing It“ von Fisher. Dem sympathischen Australier gelang 2018 damit der internationale Durchbruch im DJ-Business. Knappe zwei Jahre später, im März 2020, folgte dann ein weiterer Song namens „Freaks“. Musikalisch knüpft dieses Lied an seinen Breakthrough-Track an, aber in Wahrheit ist die Geschichte ein wenig anders:

„Freaks“ kursierte seit dem Tomorrowland 2017 als ID im Netz. „Losing It“ feierte hingegen seine Premiere erst 2018 auf dem Electric Daisy Carnival. Damit ist der „neue“ Track eigentlich älter als „Losing It und ein Lied auf das wir jahrelang warten mussten. Somit hat sich „Freaks“ einen Platz in unserer Liste auch redlich verdient.

Auch hier mussten wir „Long Time“ warten

Mit Brooks und Mesto haben jüngst zwei niederländische DJs eine Zusammenarbeit veröffentlicht, von denen wir in Zukunft noch eine Menge hören werden. Auch hier handelt es sich um ein Lied, auf das wir eine halbe Ewigkeit warten mussten. Seit dem Amsterdam Dance Event 2018 haben die zwei nachweislich an dem Song gearbeitet und den Track auch stetig verändert. Veröffentlicht haben sie den Banger dann im Juli 2020 und seien wir mal ehrlich: Mit dem Namen „Long Time“ haben die zwei sich auch wirklich einen passenden Namen ausgesucht.

Credits: 1001tracklists, Neil Favila

Wusstest du schon?

Auch bei Steve Angellos Track „Children Of The Wild“ mussten Fans über zwei Jahre auf eine Veröffentlichung warten. Das Release war aber dann gleich doppelt von Vorteil: Alle Käufe aus dem Juni 2015, sowie alle Einnahmen der Spotify-Streams aus diesem Zeitraum gingen an die Organisation „Save the Children“. Diese Einrichtung schickte das gesammelte Geld dann postwendend nach Nepal, um den damaligen Erdbebenopfern zu helfen.

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30.07.20 17:21