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Nach der Clubnacht: Was müde Augen wirklich brauchen

DJ Mag Redaktion

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· 4 Min. Lesezeit
Nach der Clubnacht: Was müde Augen wirklich brauchen

*Werbung/Ad | Eine lange Clubnacht endet selten mit frischem Blick. Stroboskoplicht, trockene Luft, wenig Schlaf, Make-up, Kontaktlinsen und der ständige Wechsel zwischen dunklem Floor und hellem Handybildschirm fordern die Augen stärker, als es im Moment auffällt. Während der Sound noch nachhallt und der Körper langsam herunterfährt, fühlen sich die Augen oft trocken, gereizt oder schwer an. Genau dann zeigt sich, dass Aftercare nicht nur aus Wasser, Schlaf und etwas Ruhe besteht.

Gerade im Nachtleben werden die Augen dauerhaft beansprucht. In Clubs ist die Luft häufig warm und trocken, dazu kommen Nebelmaschinen, Lichtreize und lange Phasen ohne bewusstes Blinzeln. Wer Kontaktlinsen trägt, merkt das oft besonders deutlich. Die Linsen können sich nach einigen Stunden unangenehm anfühlen, vor allem wenn wenig getrunken wurde oder die Augen durch Make-up zusätzlich gereizt sind. Auch der Heimweg am Morgen ist nicht ohne: grelles Tageslicht trifft auf müde Augen, während der Schlafrhythmus längst durcheinander ist.

Warum Clubnächte die Augen austrocknen können

Trockene Augen entstehen nicht nur durch zu wenig Schlaf. Auch die Umgebung spielt eine große Rolle. In Innenräumen mit schlechter Luft, viel Wärme oder Klimaanlagen verdunstet der Tränenfilm schneller. Dieser dünne Film schützt die Augenoberfläche und sorgt dafür, dass sich die Lider ohne Reibung bewegen. Wird er instabil, entsteht schnell ein kratziges oder brennendes Gefühl.

Im Club kommt hinzu, dass sich der Blick oft auf Licht, Bühne, DJ-Booth oder Handy konzentriert. Dabei wird unbewusst seltener geblinzelt. Genau dieses Blinzeln verteilt aber die Tränenflüssigkeit gleichmäßig. Wer mehrere Stunden tanzt, schaut, filmt, schreibt oder sucht, gönnt den Augen oft kaum Pausen. Das fällt meist erst auf, wenn der Abend vorbei ist.

Kontaktlinsen sind praktisch, aber nicht immer ideal

Kontaktlinsen können beim Ausgehen angenehm sein, weil sie nicht verrutschen, nicht beschlagen und nicht zum Outfitkonzept passen müssen. Trotzdem sind sie für lange Nächte nicht immer die bequemste Lösung. Je länger sie getragen werden, desto eher können Trockenheit, Rötungen oder ein Fremdkörpergefühl auftreten. Besonders kritisch wird es, wenn sie nach dem Feiern nicht rechtzeitig herausgenommen werden.

Eine Brille kann deshalb an bestimmten Abenden die entspanntere Wahl sein. Wer nach langen Nächten häufiger eine Pause von Kontaktlinsen braucht, kann mit einer Brille von eyes and more den Augen Erholung geben, ohne beim Stil Kompromisse machen zu müssen. Gerade für ruhigere Barabende, Konzerte oder den Weg nach Hause kann das deutlich angenehmer sein.

Make-up sollte nicht bis zum Morgen bleiben

Augen-Make-up gehört für viele Looks dazu, kann aber nach einer Nacht im Club zur zusätzlichen Belastung werden. Mascara, Lidschatten, Glitzerpartikel oder Eyeliner können sich lösen und in die Augen geraten. Wer dann reibt, verteilt alles noch stärker. Das reizt die Augenoberfläche und kann Rötungen verstärken.

Nach dem Heimkommen lohnt sich deshalb eine sanfte, aber gründliche Reinigung. Wasserfeste Mascara braucht passende Entferner, damit nicht stark gerubbelt werden muss. Auch der Wimpernkranz sollte vorsichtig gesäubert werden, weil sich dort Rückstände sammeln können. Danach fühlen sich die Augen oft schon weniger schwer an.

Helles Morgenlicht nicht unterschätzen

Nach Stunden in dunklen Räumen wirkt Tageslicht plötzlich extrem intensiv. Besonders im Sommer oder nach einer Clubnacht bis in die frühen Morgenstunden kann eine Sonnenbrille auf dem Heimweg sinnvoll sein. Sie schützt nicht nur vor Blendung, sondern hilft auch, die Augen weniger zusammenzukneifen. Das kann Kopfschmerzen und müdem Gesichtsausdruck vorbeugen.

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Wer empfindliche Augen hat, sollte außerdem vermeiden, direkt nach dem Feiern lange auf das Handy zu starren. Der kurze Check von Nachrichten oder Fotos ist verständlich, aber endloses Scrollen hält die Augen weiter aktiv, obwohl sie eigentlich Ruhe brauchen.

Kleine Routinen helfen mehr als große Beauty-Versprechen

Müde Augen brauchen keine komplizierte Afterparty-Routine. Oft reichen ein paar einfache Schritte: Kontaktlinsen herausnehmen, Make-up entfernen, Wasser trinken, grelles Licht reduzieren und schlafen. Auch befeuchtende Augentropfen können hilfreich sein, wenn sie zur eigenen Situation passen und hygienisch verwendet werden.

Entscheidend ist, die Augen nicht erst dann ernst zu nehmen, wenn sie brennen. Wer regelmäßig ausgeht, auflegt, fotografiert oder bis spät in der Nacht unterwegs ist, profitiert von kleinen Gewohnheiten. Eine passende Brille als Alternative zu Kontaktlinsen, eine Sonnenbrille für den Heimweg und eine saubere Abschminkroutine machen den Unterschied. So bleibt der Blick auch nach einer langen Nacht nicht perfekt, aber deutlich entspannter

Fotocredit: Alexander Popov

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