Seit Jahren schicken ihm andere Artists ihre Musik. Jetzt kann Mau P ihnen eine Plattform geben: Mit „Baddest Behaviour Records“ macht er aus seiner Eventreihe ein eigenes Label. Im Mittelpunkt sollen neue Talente und Clubtracks mit eigener Handschrift stehen.
Aus der Eventreihe wird ein Label
„Baddest Behaviour“ war bisher der Name für Mau Ps Partys und seine Residency im Pacha Ibiza. Nun steht er auch auf einem Plattenlabel: Der niederländische DJ und Produzent hat Baddest Behaviour Records gegründet. Dort möchte er Musik veröffentlichen, die ihn überzeugt, und Artists unterstützen, deren Tracks sonst womöglich in seinem Postfach untergegangen wären.
Mau P erzählt, dass ihm seit Jahren Produzenten Demos schicken. Lange fehlte ihm die Möglichkeit, ihnen eine eigene Plattform zu bieten. Dabei weiß er noch, was solche Unterstützung bewirken kann: Andere DJs hätten auch ihm zu Beginn seiner Karriere Chancen eröffnet. Mit dem neuen Label möchte er etwas davon weitergeben.
Musik für den Club, ohne feste Formel
Baddest Behaviour Records soll sich auf Clubmusik mit eigener Identität konzentrieren. Mau P sagt, er wolle dabei nicht einfach veröffentlichen, was gerade angesagt ist. Entscheidend sei, ob ein Track für ihn funktioniert und zu der Welt passt, die er mit seinen Events aufgebaut hat. Welche Artists den Anfang machen und wann die erste Veröffentlichung erscheint, hat er noch nicht bekannt gegeben.
Mit „Drugs From Amsterdam“ wurde Mau P 2022 weit über die Clubszene hinaus bekannt. Inzwischen trägt Baddest Behaviour seine eigenen Shows bis nach Ibiza und in die USA. Das Label gibt ihm nun die Möglichkeit, auch Musik anderer Artists unter diesem Namen sichtbar zu machen. Für die Produzenten, deren Demos ihn seit Jahren erreichen, dürfte genau das der spannendste Teil der Ankündigung sein.
Fotocredit: Press Pic

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




