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Martin Solveig kassiert Shitstorm bei Ballon d'Or Verleihung!

Martin Solveig kassiert Shitstorm bei Ballon d'Or Verleihung!

Fun Fact

Hättet ihr gedacht, dass Martin Solveig eine klassische Musikausbildung genossen hat? Als kleiner Junge sang er im "The Paris Boys Choir" und war als Solo Sopranist tätig. Erst mit 18 Jahren sattelte er dann auf's Deejaying um. Besser spät, als nie, kann man da nur sagen...

Marie

Marie

Autorin

 

M:[email protected]


Um Martin Solveig ist es in letzter Zeit etwas stiller geworden. Am Montagabend aber ist der DJ in ein ordentliches Fettnäpfchen getreten und hat dafür eine Menge Kritik einstecken müssen. Weswegen der DJ momentan als „schwarzes Schaf“ dasteht, gibt’s bei uns zu lesen.

Martin Solveig und sein Faux Pax

Bei der diesjährigen Preisverleihung des Ballon d’Or in Frankreich durfte sich Ada Hegerberg, die für das norwegische Fußballnationalteam spielt, den Award als beste Fußballspielerin mit nach Hause nehmen. Sie ist damit die erste weibliche Gewinnerin dieser Auszeichnung.

Ada Hegerberg

Nachdem die 23-Jährige ihre Dankesrede gehalten hatte, wurde die junge Frau von Martin Solveig, der an jenem Abend der Moderator der Veranstaltung war, mit einer unerwarteten Frage konfrontiert. Der DJ fragte nicht etwa danach, wie es sich anfühle, solch einen Pokal in der Hand zu halten, sondern wollte wissen, ob sie „twerken“ könne. Die Norwegerin entgegnete daraufhin nur ein verdattertes „Nein“ und wendete sich von dem DJ ab.

Der Franzose versuchte die Situation zu entschärfen und fragte danach, ob sie zu einem Frank Sinatra Song tanzen wolle, um ihren Triumph zu feiern. Die Profifußballerin willigte daraufhin ein.

Eine Menge Kritik für Solveig

Die Frage des französischen DJs schlug Wellen in den Sozialen Medien und der Presse – das eigentliche Ereignis, nämlich der Ballon d’Or, geriet schnell in Vergessenheit. Solveigs Entschuldigung folgte nur wenig später: In seinem Statement gab er an, über den „Shitstorm“, entrüstet zu sein.  Er hätte niemanden bleidigen wollen und sei sich darüber im Klaren, dass sein englischer Wortschatz nicht „der Beste“ sei. Es täte ihm leid, wenn er falsch verstanden worden sei.

"I want to publicly apologise for the misunderstanding that came from yesterdays exchange between myself & Ada during the Ballon d’Or ceremony. I acknowledge that it was in poor taste and I am deeply sorry for my mistake.To add context to the incident, I was asked to prepare a song for each winner and would dance with each recipient after their award was presented. The clip circulating on social media does not reflect the whole situation. Moments after I made the remark, we went on to dance together to Frank Sinatra’s ‘Fly Me To The Moon’. The twerking comment was used in contrast to the song I had prepared for her, however, this sentiment was misunderstood and has sadly caused offense. I immediately apologised to Ada for any potential upset I may have caused her. She has publicly addressed that she understood the context in which I made the comment. I want to apologise again to anyone I have offended, I wish for the focus to be shifted back to celebrating Ada Hegerberg becoming the first woman to be awarded a Ballon d’Or."

Ada Hegerberg äußert sich zu dem Vorfall

Die Norwegerin Ada Hegerberg äußerte sich in der Zwischenzeit ebenfalls zu Solveigs Aussage und sagte, dass sie die Frage des DJs nicht als „sexistisch“ wahrgenommen habe. Außerdem sei der "Intoxicated"-Interpret nach der Verleihung zu ihr gekommen und habe sich entschuldigt.

Wieder alles in Butter?

Solveig und Hegerberg dürften trotz des Vorfalls gut miteinander klar kommen. Der Franzose postete sogar schon ein Bild auf Twitter, auf dem die Zwei gemeinsam um die Wette lachen. Nichtsdestotrotz muss der DJ wohl nun noch genauer darauf achten, was er in der Öffentlichkeit sagt – dieses Mal ist nämlich noch Mal alles glatt gelaufen...

Martin Solveig

Fotocredit: Rukes

Fun Fact

Hättet ihr gedacht, dass Martin Solveig eine klassische Musikausbildung genossen hat? Als kleiner Junge sang er im "The Paris Boys Choir" und war als Solo Sopranist tätig. Erst mit 18 Jahren sattelte er dann auf's Deejaying um. Besser spät, als nie, kann man da nur sagen...

Marie

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04.12.18 14:49