Ibiza
News

Kein Tourismus: Party-Sommer auf Ibiza fällt wohl ins Wasser

Kein Tourismus: Party-Sommer auf Ibiza fällt wohl ins Wasser

Kein Ibiza!

Anfang Juni wäre auch ich nach Ibiza geflogen. Zweieinhalb Wochen nach dem Saison-Opening hätte ich im Ushuaia unter anderem David Guetta gesehen. Ich hätte vermutlich fast jeden Abend bis spät in die Nacht getanzt. Tagsüber hätte ich die einzigartigen Strände und die Schönheit der Natur bewundert, lecker gegessen, einfach den Urlaub genossen. Auch wenn die endgültige Absage vom Reiseveranstalter bislang noch nicht ausgesprochen wurde, weiß ich natürlich, dass es nahezu unmöglich ist, auf das Gute zu hoffen. Ja, das ist echt mies. Und klar bin ich traurig. Egal, wie positiv ich auch bin, es ist trotzdem sche***! Immerhin freue ich mich seit mehr als sechs Monaten auf diesen Urlaub. Genauso wie ihr alle da draußen, die sich auf die Festivalsaison 2020 sowie ihren Urlaub gefreut haben. Aber hey, nächstes Jahr wird es dafür umso besser. Die Sehnsucht steigt mit jedem Tag. Ich bleibe optimistisch und schwelge bis dahin einfach in Erinnerungen.

Katrin

Katrin

Redaktionsleiterin

 

M:[email protected]


Ibiza, der wohl beliebteste EDM-Hotspot der Welt, wird aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie bis August 2020 oder sogar darüber hinaus keinen Tourismus zulassen. Noch ist völlig unklar, ob und unter welchen Voraussetzungen beliebte Clubs wie das Ushuaïa oder das Hï Ibiza wieder öffnen dürfen.

Vorerst kein Tourismus auf Ibiza!

Wie mehrere ibizenkische Medien berichten, wird es wohl im Mai, Juni und Juli keinen Tourismus auf der Insel geben. Das hatte der zuständige Minister Iago Negueruela am Montag gesagt. Wie es danach weitergeht, ist auch noch nicht klar. Gerade das Nachtleben auf Ibiza sowie Hotels, Restaurants und Bars wären vom Ausbleiben der Touristen massiv betroffen. 

Nach Absagen von Großveranstaltungen in nahezu allen europäischen Ländern, wäre ein Partysommer, wie ihn Ibiza sonst kennt, einfach nicht vertretbar – das wird aus den Worten des Ministers deutlich. Selbst wenn es in den kommenden Wochen kaum bis keine Neu-Infizierten gäbe, wäre ein normaler Saisonstart nicht möglich. Das ist auch den Club-Betreibern auf der Insel klar und deswegen haben das Ushuaïa oder auch das Hï ihre kommenden Events bereits abgesagt.

Bruttoinlandsprodukt könnte um 31 Prozent fallen

Auf dem spanischen Festland sind bislang mehr als 20.000 Menschen an dem Coronavirus gestorben. Spanien hatte als eines der ersten Länder in Europa eine Ausgangssperre verhängt, die mehrmals verlängert wurde. Die Regierung versucht mit allen Mitteln, das Virus einzudämmen und natürlich will man versuchen, schnellstmöglich wieder Tourismus zuzulassen. Zunächst aber müsse man die Binnenwirtschaft der spanischen Inseln wiederbeleben, bevor man sich auf den Tourismus konzentriert, heißt es.

Nach Angaben von lago Negueruela werde das Bruttoinlandsprodukt der Balearen wegen der Pandemie um 31 Prozent fallen. Das entspreche 9,2 Milliarden Euro. 147.000 Arbeitsplätze gingen verloren, das sei ein Verlust von 30 Prozent. Mehr als 50 Prozent der Hotels auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera sollen sogar bis 2021 geschlossen bleiben, heißt es darüber hinaus vonseiten des Hotelverbands der Balearen. 

Der spanische DJ und Produzent Darius Syrossian, der im Sommer regelmäßig auf Ibiza auflegt, hat die Aussagen der Regierung via Twitter zusammengefasst:

Fotocredit: Rukes

Kein Ibiza!

Anfang Juni wäre auch ich nach Ibiza geflogen. Zweieinhalb Wochen nach dem Saison-Opening hätte ich im Ushuaia unter anderem David Guetta gesehen. Ich hätte vermutlich fast jeden Abend bis spät in die Nacht getanzt. Tagsüber hätte ich die einzigartigen Strände und die Schönheit der Natur bewundert, lecker gegessen, einfach den Urlaub genossen. Auch wenn die endgültige Absage vom Reiseveranstalter bislang noch nicht ausgesprochen wurde, weiß ich natürlich, dass es nahezu unmöglich ist, auf das Gute zu hoffen. Ja, das ist echt mies. Und klar bin ich traurig. Egal, wie positiv ich auch bin, es ist trotzdem sche***! Immerhin freue ich mich seit mehr als sechs Monaten auf diesen Urlaub. Genauso wie ihr alle da draußen, die sich auf die Festivalsaison 2020 sowie ihren Urlaub gefreut haben. Aber hey, nächstes Jahr wird es dafür umso besser. Die Sehnsucht steigt mit jedem Tag. Ich bleibe optimistisch und schwelge bis dahin einfach in Erinnerungen.

Katrin

Katrin

Redaktionsleiterin

 

M:[email protected]


zurück
21.04.20 14:21