Felix Jaehn
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Felix Jaehn: „Breathe“ verbindet positive Vibes mit persönlichen Botschaften

Felix Jaehn: „Breathe“ verbindet positive Vibes mit persönlichen Botschaften

Podcast

Felix Jaehn hat nun auch seinen eigenen Podcast! In „BREATHE – der Podcast“ spricht er alle zwei Wochen mit bekannten Persönlichkeiten über Mindfulness, mentale Gesundheit, Stressbewältigung und Atmung, aber auch über lustige und interessante Begegnungen, die er mit seinem Gegenüber in der Vergangenheit hatte. Los geht es am Sonntag, 3. Oktober, mit Mark Forster.

Franz

Franz

stellv. Redaktionsleiter

 

M:[email protected]


Es gibt nur wenige deutsche Künstler, die seit Jahren ganz oben in der Dance-Szene mitmischen – Felix Jaehn zum Beispiel. Der Hamburger hat jetzt sein Album „Breathe“ veröffentlicht, das vor allem positive Vibes und gute Laune versprüht, aber auch persönliche, emotionale und authentische Botschaften mit sich bringt.

Felix Jaehn veröffentlicht zweites Album „Breathe“

Im Jahr 2014 fing alles mit einem Remix des Songs „Cheerleader“ des jamaikanischen Sängers Omi an und mittlerweile kann man Felix Jaehn guten Gewissens als Superstar-DJ bezeichnen. Mit Songs wie „Ain’t Nobody (Loves Me Better)“, „Bonfire“, „Close Your Eyes“, „No Therapy“ oder den kürzlich veröffentlichten Nummern „I Got A Feeling“ und „Happy“ stürmt er nicht nur die Charts, sondern auch die großen Playlists dieser Welt und vor allem die Herzen seiner Fans.

Genau das ist aber auch das Ziel von Felix Jaehn. So stand für ihn bereits früh fest, wohin seine Reise gehen soll:

„Ich habe mir in den Kopf gesetzt, ich will DJ sein, ich will Produzent sein. Ich will keinen normalen Bürojob haben, sondern meinem Traum zum Alltag machen. Und nachdem das alles erfüllt war, habe ich etwas Neues gebraucht was ich füllen kann.“

So entstanden nach einiger Zeit des Nachdenkens über seine Bestimmung Songs wie „Love On Myself“, „SICKO“ oder „Never Alone“ – eine Phase, die Felix Jaehn selbst als „Transformations- und Selbstfindungsphase“ bezeichnet, die ihren Höhepunkt im Mindfulness-Retreat in einem Kloster fand.

Der Grundstein für sein Album „Breathe“ war aber ein anderer. Felix‘ Freund Herbert Grönemeyer hatte ihm nämlich mal gesagt, seine Musik sei richtig lebensbejahend. Und genau das ist bei ihm hängen geblieben und er hat sich gedacht:

„Jetzt geht es mir wieder gut. Ich bin glücklich und ich will lebensbejahende Musik machen.“

„Breathe“ hätte es beinahe nicht aufs Album geschafft

Dabei herausgekommen ist zum Beispiel der Titelsong „Breathe“, der es beinahe gar nicht auf das Album geschafft hätte. Es wurden nämlich versehentlich die Vocal-Files von Miss Li gelöscht und neu einsingen hat diesen einzigartigen Moment der ersten Studio-Session damals einfach nicht wiederbelebt. Daraufhin haben sie sich entschlossen, die erste Demo-Version mit aufs Album zu packen, da es einfach so ein magischer Moment war.

Diese Magie zieht sich durch das gesamte Album. Von „Breathe“ ausgehend schreibt Felix Jaehn die weiteren Tracks. Es ist eine Art Autobiografie des Weltstars, die sich mit der Zeit nach der Selbstfindungsphase von ihm befasst. Er beschreibt darin die Phase seiner Posttransformation und vermittelt, dass es OK ist, wenn man loslässt, zu sich selbst steht oder mal Ups & Downs im Leben hat.

Insgesamt haben es 15 Songs auf das zweite Studioalbum des Deutschen geschafft und jeder erzählt eine einzigartige, aufeinander aufbauende Geschichte. Songs wie „I Got A Feeling“ mit Georgia Ku und Robin Schulz, „Happy“ mit Miksu/MacLoud, Fourty und Leland sowie „Close Your Eyes“ mit Miss Li und Vize sind dabei – aber auch neue Nummern wie „Old Me“ und „Automaic“ sowie Dancefloor-Hits mit DJ-Kollegen wie Dimitri Vegas & Like Mike, Alok und Mike Williams.

Es ist okay, auch mal down zu sein

Felix Jaehn verarbeitet viele Facetten seines Lebens auf seinem neuen Album „Breathe“. Er zeigt, dass es „okay ist auch mal down zu sein, denn danach geht es weiter, und vielleicht wird es besser als je zuvor.“ Es geht auch um die Zeit danach, wenn es einem wieder gut geht und die schlechten Zeiten sehr wohl ihren Sinn hatten. Oder einfach um pure Glücksgefühle und zum Beispiel auch diesen Moment des Kennenlernens im Club oder der klaren Botschaft gegen Konversionstherapien, wie auf seiner Hit-Single „No Therapy“ mit Nea und Bryn Christopher.

Ihr seht: Neben positiven Vibes und guter Laune bringt Felix Jaehns neues Album auch sehr persönliche, emotionale und vor allem authentische Botschaften mit sich. Reinhören lohnt sich also auf jeden Fall! Und wenn ihr ab sofort nichts mehr vom gebürtigen Hamburger verpassen wollt, behaltet einfach seine Social-Media-Kanäle im Blick: Facebook | Instagram | Twitter

Fotocredit: Fifou

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Felix Jaehn hat nun auch seinen eigenen Podcast! In „BREATHE – der Podcast“ spricht er alle zwei Wochen mit bekannten Persönlichkeiten über Mindfulness, mentale Gesundheit, Stressbewältigung und Atmung, aber auch über lustige und interessante Begegnungen, die er mit seinem Gegenüber in der Vergangenheit hatte. Los geht es am Sonntag, 3. Oktober, mit Mark Forster.

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03.10.21 08:11