Wer regelmäßig Content produziert, weiß: Gute Bilder sind wichtig, guter Ton aber oft entscheidend. Mit dem DJI Mic Mini 2 bringt DJI ein ultrakompaktes Wireless-Mikrofonsystem auf den Markt, das genau hier ansetzt. Entwickelt wurde es für Creator, Reporter und alle, die auch unterwegs nicht auf eine zuverlässige Audioqualität verzichten möchten. Wir haben das Mic Mini 2 in den vergangenen Wochen getestet und wollten herausfinden, ob das kleine Mikrofon im Alltag genauso überzeugt wie auf dem Papier.
DJI Mic Mini 2: Winziges Design, große Möglichkeiten
Schon beim ersten Auspacken wird klar, worauf DJI den Fokus gelegt hat: maximale Mobilität. Mit gerade einmal rund 11 Gramm pro Sender gehört das DJI Mic Mini 2 zu den besonders leichten Wireless-Mikrofonsystemen und fällt an der Kleidung kaum auf. Trotz der kompakten Größe steckt einiges im Inneren. Das System unterstützt zwei Sender gleichzeitig an einem Empfänger und erreicht unter optimalen Bedingungen eine Funkreichweite von bis zu 400 Metern.
Für unterschiedliche Aufnahmesituationen stehen zudem praktische Features wie eine zweistufige aktive Geräuschunterdrückung sowie eine automatische Pegelbegrenzung zur Verfügung. Wer mit kompatiblen Osmo-Geräten arbeitet, profitiert außerdem von der DJI-OsmoAudio™-Direktverbindung, wodurch zusätzliche Hardware in vielen Set-ups überflüssig wird. Dank der breiten Kompatibilität mit Kameras, Smartphones, Tablets und Computern lässt sich das DJI Mic Mini 2 flexibel einsetzen.
Für jede Situation die passende Aufnahme
Was uns im Alltag besonders überzeugt hat, sind die verschiedenen Einstellmöglichkeiten des DJI Mic Mini 2. Egal, ob wir Voice-over für einen Vlog aufgenommen, ein Interview geführt oder mitten auf einem Festivalgelände Content produziert haben: Das Mikrofon ließ sich schnell an die jeweilige Situation anpassen.
Ein Unterschied zu einigen anderen Wireless-Mikrofonsystemen ist, dass das DJI Mic Mini 2 über keinen internen Speicher für Aufnahmen direkt im Sender verfügt. In unserem Einsatz hat uns das allerdings nicht gestört. Im Gegenteil: Für unsere typischen Aufnahmen war die Handhabung angenehm unkompliziert. Sender anschalten, Empfänger mit dem Smartphone verbinden und schon kann es losgehen. Das Smartphone übernimmt die Aufnahme direkt, sodass keine separaten Audiodateien vom Sender übertragen werden müssen. Gerade für spontane Vlogs, Interviews oder Social-Media-Content ist dieser Workflow für uns völlig ausreichend.

Die zweistufige aktive Geräuschunterdrückung hilft dabei, störende Umgebungsgeräusche zu reduzieren, ohne Stimmen dabei unnötig unnatürlich wirken zu lassen. Ergänzt wird das Ganze durch die automatische Pegelbegrenzung, die Lautstärkespitzen abfängt und Übersteuerungen verhindern soll. Gerade wenn Gesprächspartner plötzlich lauter werden oder sich die Umgebung innerhalb weniger Sekunden verändert, sorgt das für gleichmäßigere Aufnahmen.
Im hektischen Produktionsalltag ist genau das ein großer Vorteil. Statt ständig den Ton kontrollieren oder später umfangreich nachbearbeiten zu müssen, konnten wir uns stärker auf den eigentlichen Content konzentrieren. Egal ob ruhige Voice-over-Aufnahmen, spontane Interviews oder Festival-Content zwischen Tausenden Besuchern – das DJI Mic Mini 2 lieferte in unseren Tests zuverlässig saubere Sprachaufnahmen.
DJI Mic Mini 2 im Dauereinsatz: Ein Akku, der den Drehtag mitmacht
Auch bei längeren Produktionen musste sich das DJI Mic Mini 2 beweisen. Mit bis zu 11,5 Stunden Akkulaufzeit pro Sender und 10,5 Stunden beim Empfänger begleitet das System problemlos einen kompletten Produktionstag. Gemeinsam mit der voll geladenen Ladeschale sind bis zu 48 Stunden Betriebszeit möglich. Gerade auf Festivals oder bei mehrtägigen Produktionen, bei denen Steckdosen nicht immer griffbereit sind, ist das ein echter Vorteil.
Auch bei der Funkreichweite bietet das System genügend Reserven. Mit dem regulären Mic-Mini-Empfänger sind es unter optimalen, störungsfreien Bedingungen bis zu 400 Meter; beim mobilen Smartphone-Empfänger sind es bis zu 300 Meter. Im normalen Produktionsalltag werden solche Distanzen zwar nur selten vollständig ausgereizt, für größere Eventlocations bietet die Reichweite aber entsprechend Spielraum.
Fazit: Klein gedacht, groß geliefert
Das DJI Mic Mini 2 hat uns vor allem durch seine Vielseitigkeit überzeugt. Es ist klein genug, um im Rucksack oder sogar in der Hosentasche zu verschwinden, liefert dabei aber eine Audioqualität, die für unsere Content-Produktionen absolut überzeugt hat. Die einfache Einrichtung, die flexiblen Einstellungsmöglichkeiten und die zuverlässige Performance machen das System zu einem starken Begleiter für Creator, die regelmäßig unterwegs produzieren.
Ob Voice-over für Vlogs, Interviews, Social-Media-Content oder Festivalproduktionen: Das DJI Mic Mini 2 passt sich unterschiedlichen Aufnahmesituationen schnell an und lieferte in unserem Test konstant überzeugende Ergebnisse. Wer ein leichtes, unkompliziertes und leistungsstarkes Wireless-Mikrofon sucht, bekommt mit dem DJI Mic Mini 2 ein Gesamtpaket, das im Alltag genauso überzeugt wie auf dem Datenblatt.
Fotocredit: DJI

Autor
Angie Menge
Social Media Managerin




