Chris Lake hat sich an einem der größten Klassiker der elektronischen Musikgeschichte versucht. Anlässlich des 20. Geburtstags von „Galvanize“ liefert der britische House-Star eine Neuauflage des Tracks von The Chemical Brothers. Der Remix bringt frischen Clubdruck ins Original und schlägt eine Brücke zwischen zwei Generationen.
Chris Lake remixt „Galvanize“ von The Chemical Brothers zum 20-jährigen Jubiläum
Als The Chemical Brothers 2005 „Galvanize” veröffentlichten, war der Track sofort mehr als nur ein Hit – er avancierte zur Hymne einer Ära. Mit Platin-Auszeichnungen in den USA, Großbritannien und Australien zementierte die Single den Status des Duos als Pioniere der elektronischen Musik. Nun, 20 Jahre später, liefert Chris Lake einen offiziellen Remix, der das Original in ein modernes House-Gewand kleidet.
Der Brite, dessen eigener Sound derzeit weltweit in Clubs und auf Festivals zu hören ist, behält die ikonische Hook und die markanten Vocals bei, ergänzt sie aber um treibende Basslines und wuchtige Percussions. „Einen so legendären Track wie ‚Galvanize‘ zu remixen, ist keine leichte Aufgabe.“, sagt Lake. „Mein Ziel war es, das Erbe zu ehren und gleichzeitig eine Version zu schaffen, die in meine Sets passt.“
Auch The Chemical Brothers selbst zeigen sich begeistert: „‚Galvanize‘ war für uns damals ein Wendepunkt. Dass der Song noch immer so viel Einfluss hat, ist unglaublich – und Chris hat ihn mit seinem Remix auf starke Weise ins Heute gebracht.“
Für Chris Lake ist die Veröffentlichung ein weiterer Meilenstein in einem ohnehin erfolgreichen Jahr: Nach seinem Album „Chemistry“, Platzierungen in den Billboard- und Spotify-Charts sowie Kollaborationen mit Disclosure und Sammy Virji festigt er mit dem Remix seinen Status als eine der wichtigsten Figuren im House-Genre.
Parallel dazu tourt Lake mit seiner „Chemistry Album Tour“ durch die USA und Europa, während The Chemical Brothers mit DJ-Sets unter anderem auf Ibiza, in New York und Madrid präsent sind. Mit dem Remix wird „Galvanize“ nun für eine neue Club-Generation wiederbelebt und es wird gezeigt, dass manche Tracks auch nach 20 Jahren nichts an Wirkung verlieren.
Fotocredit: Press Pic

Franz Beschoner
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