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Business-Schock! Pioneer will DJ-Tech-Sparte abstoßen

Business-Schock! Pioneer will DJ-Tech-Sparte abstoßen

Schon gewusst?

Der Name des Traditionsunternehmens ist heutzutage fast jedem DJ ein Begriff. Doch wusstet ihr, dass der Elektronikhersteller anfänglich einen japanischen Namen trug? Als das Unternehmen 1938 gegründet wurde, wurde es auf den Namen "Fukuin Shokai Denki Seisakusho" getauft. Erst 1961 kam es dann zu einer Namensänderung – seitdem heißt die Muttergesellschaft "Pioneer Corporation".

Marie

Marie

Autorin

 

M:[email protected]


Das japanische Unternehmen Pioneer ist in der Musikszene vor allem für sein DJ Equipment bekannt. Beinahe jeder Club und jedes Festival ist mit CDJs und Mixern der Firma ausgestattet, der Hersteller hat eine beeindruckende Marktmacht. Trotzdem will der Mutterkonzern die DJ-Tech-Tochter nun verkaufen.

Eine lange Unternehmensgeschichte

In Japan gilt Pioneer als eines der prestigeträchtigsten Unternehmen. Seit 1938 kann sich der Elektronikhersteller auf dem Markt behaupten und war vor allem dafür bekannt, Autoradios und Lautsprecher herzustellen. Doch auch in Sachen Unterhaltungstechnik wurde die Firma immer bekannter. So stellte der Konzern auch DJ Equipment her und konnte sich somit ein weiteres Standbein aufbauen.

Pioneer sitzt in der Patsche

Seit kurzem berichten mehrere japanische Websiten darüber, dass die Pioneer Corporation ihre Tochtergesellschaft Pioneer DJ gänzlich zum Verkauf freigeben möchte. Damit trennt sich Pioneer von seiner wohl erfolgreichsten und profitablesten Sparte. Info am Rande: Schon 2015 musste der Mutterkonzern finanzielle Niederschläge einbüßen und verkaufte mehr als 85% der DJ-Sparte an KKR & Co. Der Preis für die Anteile damals: gut 425 Millionen Euro.

Laut Nikkei Business haben sich jüngst sowohl der japanische Konzern als auch KKR & Co. dazu entschlossen, Pioneer DJ an neue Interessenten zu versteigern. Es wird gemunkelt, dass die Tochtergesellschaft für ca. 60 bis 70 Milliarden Yen – was umgerechnet 485 bis 567 Millionen Euro wären – verkauft werden soll. 

Eine ungewisse Zukunft

Zur Zeit wird der Mutterkonzern des in der Szene allgegenwärtigen DJ-Equipmentherstellers umstrukturiert. Dafür musste die Firma von der Baring Private Equity Asia Gesellschaft vor dem Konkurs gerettet – 831 Millionen Euro sollen dafür geflossen sein. Im Zuge dessen verloren 3000 Mitarbeiter ihren Job.

DJs müssen sich übrigens keine Sorgen um ihr Equipment machen. Quellen aus dem Umfeld des Herstellers zufolge werde der Verkauf keinen Einfluss auf die Produktion in Zukunft und die Reparatur von bereits verkauften Artikeln haben.

Schon gewusst?

Der Name des Traditionsunternehmens ist heutzutage fast jedem DJ ein Begriff. Doch wusstet ihr, dass der Elektronikhersteller anfänglich einen japanischen Namen trug? Als das Unternehmen 1938 gegründet wurde, wurde es auf den Namen "Fukuin Shokai Denki Seisakusho" getauft. Erst 1961 kam es dann zu einer Namensänderung – seitdem heißt die Muttergesellschaft "Pioneer Corporation".

Marie

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08.05.19 11:09