World Club Dome MainStage 2018
Festivals

World Club Dome: Mehr als 160.000 Raver feiern in Frankfurt

World Club Dome: Mehr als 160.000 Raver feiern in Frankfurt

Winteredition

Während des World Club Domes wurde bekanntgegeben, dass es vom 16. bis 18. November wieder eine Winteredition des Festivals gibt.  Stattfinden soll diese in der Düsseldorfer Esprit-Arena. Zu den Headlinern zählen unter anderem schon Hardwell, Marshmello, Dimitri Vegas & Like Mike sowie The Chainsmokers. Tickets gibt es schon bald.

Katrin

Katrin

Redaktionsleiterin

 

M:[email protected]


Drei Tage, hunderttausende Raver, mehr als 200 DJs: Der World Club Dome in der Frankfurter Commerzbank-Arena hat in seiner sechsten Ausgabe bei bestem Wetter die Raver, die aus allen Herren Länder angereist waren, überzeugt.

DJs spielen Aviciis-Songs beim World Club Dome

Es ist gut einen Monat her, als der Tod von Avicii die EDM-Welt erschütterte. Viele DJs haben die Songs des schwedischen DJs in den vergangenen Monaten auf unzähligen Festivals gespielt, um dem DJ die letzte Ehre zu erweisen. 

Und so verwunderte es nicht, dass viele DJs den World Club Dome, das erste große deutsche Festival in diesem Jahr, dazu nutzen, Avicii noch einmal Danke zu sagen und so zu zeigen: „Du bleibst in unseren Herzen. Deine Musik werden wir niemals vergessen.“

Viele DJs spielten die großen Hits des verstorbenen DJs - Don Diablo, Tiesto, Robin Schulz, Martin Garrix oder auch das niederländische DJ-Duo W&W - sie alle spielten Songs wie „Wake me up“ oder „Waiting for love“. 

In diesem Jahr stand beim WCD übrigens alles unter dem Motto: Hollywood. So wurde auch ein Walk-of-Fame eingerichtet, der ebenfalls unter anderem an Avicii erinnerte. Die Gesichter aller DJs, die schon einmal beim WCD aufgelegt hatten, wurden auf meterhohe Plakate gedruckt. Eine schöne Idee, fanden viele Fans, die sich auf dem Walk-of-Fame fotografieren ließen.

Zombie Stage beim World Club Dome

Die Fans: 

Die Fans beim World Club Dome, der laut Veranstalter „der größte Club der Welt ist“, hätten nur mal nebenbei nicht unterschiedlicher sein können: Von gerade einmal 16-Jährigen in Hippie-Outfits bis hin zu superreichen Oldies in Anzügen in der Vip-Lounge. Beim WCD zählte eben nur die gemeinsame Liebe zur elektronischen Musik - und ja, auch zu den Filmfiguren.

Auf dem Gelände liefen an den drei Veranstaltungstagen nämlich Darth Vader, Spider Man, Deadpool, Batman & Co. herum - um den Hollywoodflair perfekt zu machen. Für einige Fans waren diese Superhelden beinah so cool wie die DJs - und natürlich auch ein, zwei Selfies wert.

Highlight Nummer 1: Martin Garrix

Viele Elektrofans waren am Freitagabend nur für die Nummer eins der Welt, den Niederländer Martin Garrix, angereist. Fans aus Frankreich & Luxemburg tummelten sich in der Crowd mit Fahnen und Plakaten direkt vor der Mainstage.

Als der 22-jährige um 21.20 Uhr die 87-Meter breite und 40-Meter hohe Mainstage betrat, war das Gekreische in der Arena ungebremst. Immer wieder formte der DJ ein Herz mit seinen Fingern, riss die Hände in die Luft, sprang vom DJ Pult auf ein Podest unterhalb der Stage und griff zum Mikro, um seine Fans weiter einzuheizen. Die dankten es ihm mit viel Applaus. Und Garrix bewies wieder einmal, dass seine Shows auf ganz hohem Niveau sind und er nicht ohne Grund im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal infolge auf Platz 1 des DJ Mag Top 100 Votings landete.

Neben Klassikern wie „So Far Away“ und „In The Name Of Love“ spielte der Niederländer auch einige noch nicht veröffentlichte Tracks. Echte Garrixer dürften das Set bereits gekannt haben.

Highlight Nummer 2: Das vielfältige Festivalgelände

Auch an den vielen anderen kleinere Stages rund um die Commerzbank-Arena wurde ausgelassen gefeiert. Auf einer großen Wiese, sonst der Trainingsplatz des Fußballbundesligisten Eintracht Frankfurt, gab es die Möglichkeit zwischen den Raves eine Pause einzulegen. Aber die Sonnenstühle blieben die meiste Zeit eher unbesetzt, zu gut war das Line-Up auf der Mainstage und den anderen Bühnen.

Neben der Chill-Area war eine große Rasenfläche für die Helikopter abgesperrt. DJs wie Timmy Trumpet oder Steve Aoki wurden für ihren Gig extra eingeflogen. Von der Rasenfläche ging es dann in nur wenigen Minuten auf die Mainstage. Aber: Trotz Zeitdruck nahmen sich viele DJs Zeit, noch ein paar Selfies mit ihren Fans zu machen. Starallüren Fehlanzeige!

Highlight Nummer 3: Sahnetorte

Der Auftritt von Star-DJ Steve Aoki am Samstagabend war sicher eine der Höhepunkte beim diesjährigen World Club Dome. Der 40-jährige DJ, der bekannt dafür ist, seine Fans zu „caken“ hatte gleich mehrere Torten für seine Frankfurter Fans im Gepäck.
Mehrere Male sprang er in die Crowd, bis er sich schließlich das T-Shirt vom Leib riss und völlig eskalierte.

Steve Aoki beim World Club Dome 2018
Steve Aoki beim WCD 2018

Auch Dimitri Vegas & Like Mike und Axwell & Ingrosso heizten ihren Fans auf der Mainstage ein. Unmengen Konfetti und eine beeindruckende Lichtshow sorgten bei Einbruch der Dunkelheit für das perfekte Festivalflair.

Das Fazit: 

Der World Club Dome hatte für jeden elektronischen Geschmack etwas zu bieten, die Stimmung war so, wie sie auf einem Festival sein muss: ausgelassen, familiär und vor allem friedlich.

Credit: World Club Dome, Steve Aoki

Winteredition

Während des World Club Domes wurde bekanntgegeben, dass es vom 16. bis 18. November wieder eine Winteredition des Festivals gibt.  Stattfinden soll diese in der Düsseldorfer Esprit-Arena. Zu den Headlinern zählen unter anderem schon Hardwell, Marshmello, Dimitri Vegas & Like Mike sowie The Chainsmokers. Tickets gibt es schon bald.

Katrin

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Redaktionsleiterin

 

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05.06.18 14:45