Culture

Tipps & Tricks: So wird euer Festivalbesuch umweltfreundlich

Tipps & Tricks: So wird euer Festivalbesuch umweltfreundlich

Schon gewusst?

Der Tag der Umwelt wird jedes Jahr am 5. Juni gefeiert. Auf der ganzen Welt gibt es an diesem Tag Aktionen, die das Umweltbewusstsein stärken sollen und z.B. auf Themen wie Recycling und Naturzerstörung aufmerksam machen.

Merle

Merle

Autorin | Head of Temper

 

M:[email protected]


Für viele ist die Festivalsaison der Höhepunkt des Jahres - einfach nur die Musik genießen und Spaß haben. Doch Festivals sind nicht unproblematisch für die Umwelt. Zum Tag der Umwelt gibt es heute fünf Tipps, wie euer nächster Festivalbesuch umweltfreundlicher werden kann.

Wie wird ein Festivalbesuch verträglich für die Umwelt?

1. Anreise

Fahrt dieses Jahr doch einfach mal nicht mit dem Auto, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Viele Festivals bieten Shuttlebusse von den nächstgelegenen Bahnhöfen an, was eine Anreise mit dem Zug erleichtert. In einigen Festivaltickets ist auch die Anreise per Nahverkehr mit inbegriffen. 

Eine Alternative zum Zug sind Partybusse, die direkt bis zum Festivalgelände fahren. Wer dennoch nicht auf sein Auto verzichten möchte, aber noch Plätze frei hat, kann z.B. bei Facebook oder unter Mitfahrbörsen wie blablacar nach Mitfahrern suchen. 

2. Grillen

Verzichtet am besten auf Einweggrills. Diese sind aufgrund des Aluminiums eine große Umweltbelastung und werden nach einmaligem Benutzen schon wegeworfen. Wer jetzt allerdings schon schaudernd an das Gewicht des Grills denkt: nehmt am besten einen Bollerwagen für den Transport mit. Oder steigt auf Klapp- oder Eimergrills um - die sind leicht zu transportieren und lassen sich lange benutzen.

Ein weiterer Pluspunkt: Richtige Grills funktionieren deutlich besser als Einweggrills und so schmeckt das Gegrillte beim nächsten Camping gleich viel besser. 

3. Geschirr

Nicht nur Einweggrills sind umweltschädlich, ähnliches gilt für Einweggeschirr und -besteck. Doch das lässt sich leicht ändern. Wer noch günstiges Geschirr zu Hause hat, kann das beim nächsten Festival mitnehmen, gleiches gilt für Besteck.

Wer gar nicht auf Wegwerfprodukte verzichten möchte, kann auf abbaubares Geschirr und Besteck aus Holz oder Pappe setzen. Diese Alternativen sind in jedem Fall besser als Produkte aus Plastik.

4. Becherpfand

Auch auf dem Festivalgelände sollte man an die Natur denken. Bringt am besten immer eure Becher zurück zu den Getränkeständen, denn trotz des Becherpfands werden immer noch viele auf den Boden geworfen. Netter Nebeneffekt, wenn man hierbei auf die Umwelt achtet: sammelt man den ein oder anderen extra Becher auf, finanziert sich das nächste Getränk fast von alleine. 

5. Müll

Und zu guter Letzt: werft keinen Müll in die Natur. Bei einem Festival lässt es sich kaum vermeiden, Müll zu produzieren. Wer diesen jedoch richtig entsorgt, tut schon einiges für die Umwelt. Das gilt übrigens auch für Zigarettenkippen, Kaugummis und ähnlichen Kleinkram, der schnell auf dem Boden verschwindet.

Fazit

Benutzt am besten so wenig Einweg-Produkte wie möglich auf einem Festival. Und nehmt vor allem euren Kram nach dem Festival wieder mit nach Hause. Massenhaft liegengelassene Zelte, Isomatten oder Plastikteller bringen keinem etwas. Investiert z.B. lieber in ein Zelt, das euch nicht nur ein Festivalwochenende lang begleitet. 

Und denkt daran: Natürlich lässt sich bei solchen Großveranstaltungen nicht jeglicher Müll vermeiden. Dennoch ist jeder Schritt ein Schritt in die richtige Richtung und macht euer Festivalwochenende umweltfreundlicher. 

Credit: Electric Love Festival, World Club Dome, BigCityBeats

Schon gewusst?

Der Tag der Umwelt wird jedes Jahr am 5. Juni gefeiert. Auf der ganzen Welt gibt es an diesem Tag Aktionen, die das Umweltbewusstsein stärken sollen und z.B. auf Themen wie Recycling und Naturzerstörung aufmerksam machen.

Merle

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Autorin | Head of Temper

 

M:[email protected]


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05.06.18 17:30