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Nervo: So schockierend war die Brustkrebsdiagnose ihrer Mutter

Nervo: So schockierend war die Brustkrebsdiagnose ihrer Mutter

Schon gewusst?

Der Brustkrebsmonat Oktober geht zurück auf eine Initiative der American Cancer Society aus dem Jahr 1985 und findet seither wachsende Beachtung in vielen Ländern. Die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe unterstützen von Anfang an diesen Gedenktag durch Aktionen und Sachinformationen.

Marie

Marie

Autorin

 

M:[email protected]


Der Monat Oktober steht jährlich im Zeichen der Brustkrebsprävention. Aus gegebenem Anlass hat es sich das DJ-Duo Nervo zur Aufgabe gemacht, Aufklärung in diesem Bereich zu leisten und erzählt in einem emotionalen Interview über die Brustkrebsdiagnose ihrer Mutter.

Nervos Mutter litt an Brustkrebs

Im März 2014 wurde die Mutter der beiden Nervo-Zwillinge mit Brustkrebs im zweiten Stadium diagnostiziert. Laut Mim und Olivia litt bisher noch kein Familienmitglied an Krebs, wodurch die Nachricht die beiden wie eine Hiobsbotschaft traf. Der Tumor, der bei ihrer Mutter festgestellt wurde, hatte die Größe eines Tennisballs und zeigte bereits Verästelungen an den Lymphknoten. Um den Krebs zu bekämpfen, musste eine Mastektomie (vollständige oder teilweise Entfernung der Brustdrüse) sowie eine Entnahme der Lymphknoten vorgenommen werden.

„One week after the diagnosis our mum had a total mastectomy as well as the removal of her axillary lymph nodes…And just like that our lives changed forever!“

Den Kampf gegen den Krebs gewonnen

18 Monate nach der Behandlung war Nervos Mutter wieder topfit. Laut den Musikerinnen gehe diese nun regelmäßig zu ihren Check-Ups und habe auch ihren Lifestyle verändert. Zudem erkunde sei fleißig die Welt. Doch trotz des positiven Genesungsverlaufes sitzt der Schock bei den Zwillingen immer noch tief. In einem Interview sprechen die beiden offen über das einschneidende Erlebnis und was sie aus dieser Situation für sich mitgenommen haben.

Nervo
Bild: Nervo

Für Mim und Olivia war es kein Leichtes, ihre Mutter in solch einem gesundheitsgefährdendem Zustand zu sehen. Die zwei können sich noch ganz genau daran erinnern, wie hilflos sie sich gefühlt haben, als die Behandlungsphase losging und Todesangst im Raum stand. Heute fokussieren sich die beiden auf das Hier und Jetzt und versuchen glücklich darüber zu sein, dass diese Misere glimpflich ausgegangenen ist.

 „There is nothing more painful than feeling helpless while watching someone you love go through cancer treatment. It truly is very scary contemplating their mortality. Today we focus on the face that she is here and healthy and how lucky we are that she made it. Thank God for modern medicine.“

Im Verlauf des Interviews verraten die beiden ebenfalls, dass es für sie nun ein absolutes Muss sei, immer zu ihren Brustkrebs-Kontrollen zu gehen. Außerdem versuchen sie jeden Moment vollends zu genießen und auch die kleinen Dinge im Leben gebührend zu feiern. Abschließend ermuntern sie alle an Brustkrebs erkrankten dazu, weiterzumachen und nie den Kampf aufzugeben.

Fotocredit: Rukes

Schon gewusst?

Der Brustkrebsmonat Oktober geht zurück auf eine Initiative der American Cancer Society aus dem Jahr 1985 und findet seither wachsende Beachtung in vielen Ländern. Die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe unterstützen von Anfang an diesen Gedenktag durch Aktionen und Sachinformationen.

Marie

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14.10.20 21:11