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Instant Mastering: Quick and Dirty oder vielversprechende Alternative zum professionellen Mixing & Mastering?

Instant Mastering: Quick and Dirty oder vielversprechende Alternative zum professionellen Mixing & Mastering?

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Instant Mastering gilt bei vielen als der neue Stern am Himmel der Musikproduktion. Was genau verbirgt sich dahinter und sind die Ergebnisse tatsächlich so überwältigend? Statt in hochwertige Profiarbeit investieren Musiker kleines Geld und wenig Zeit in Service von der Stange. Offen bleibt die Frage nach der Qualität, denn wir alle kennen den Unterschied zwischen einem frisch gebrühten Barista-Kaffee und zwei Teelöffeln Instantpulver in einer Tasse heißen Wassers. Welchen Output dürfen wir von der schnellen, günstigen Lösung erwarten?

So funktioniert die schnelle Nummer – Instant Mastering via Online-Tool


Zahlreiche Plattformen bieten Instant Online Mastering an. Die Kosten sind erstaunlich gering und der fertige Song ist innerhalb weniger Minuten fertig zum Download. Wer sich für die schnelle Lösung entscheidet, hat die Wahl zwischen verschiedenen Webseiten, die alle nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren: Tracks hochladen, Genre auswählen und persönliche Vorlieben einstellen, warten – fertig! Dank zukunftsweisender KI sollten die Songs – so das Versprechen der Dienstleister – sogar noch professioneller klingen, als vom Profi bearbeitet. Auftraggeber können sich das Ergebnis übrigens vor dem Download anhören und nachbessern, indem einfach der Stil oder Sound verändert wird. Doch halten die günstigen Anbieter tatsächlich das, was sie versprechen? Wie professionell sind die fertigen Songs in der Praxis?


Der feine Unterschied – Qualität hat ihren Preis


Instant Mastering ist in erster Linie für Newcomer gedacht, die sich und ihre Leistung zunächst testen wollen. Die eigenen Demo-Tracks aufpeppen und an Plattenlabel verschicken, einen Song für Streaming-Plattfomen feintunen oder einfach schauen, welches Potenzial überhaupt in dem Titel steckt – viel mehr wird die Instant Lösung nicht bieten. Wer ein professionelles Ergebnis erhalten möchte, muss einen Profi engagieren. Natürlich schlagen sich Studiokosten und Softwarelösungen auch im Preis nieder, doch dafür kann sich der fertige Song auch sehen, respektive hören lassen. Auch wenn Musiker einen Experten beauftragen, müssen sie mit unterschiedlichen Ergebnissen rechnen. Profi ist nicht gleich Profi. Gehör, Equipment, Talent – um aus einem Song das Beste herauszuholen, spielen viele Faktoren zusammen. Nicht zuletzt ist es der persönliche Geschmack in Sachen Höhen und Tiefen oder dem Klang in den einzelnen Frequenzbereichen, der den Sound beeinflusst.



Den oder die Richtige/n finden – wo stecken die Mastering-Talente?


Entscheiden sich Musiker und Produzenten gegen die Quick & Dirty Lösung, kommen professionelle Studios infrage; damit steigen die Kosten und auch die Wartezeit um ein Vielfaches. Eine gute Alternative sind Freelancer. Online Mastering ist auch außerhalb der etablierten Tonstudios ein Business, das in der Profiliga spielt. Freelancer, die sich auf online Mastering und Mixing spezialisiert haben, besitzen genügend Erfahrung, um auch die Feinheiten zu berücksichtigen und inmitten einer hochwertigen Studioausrüstung mit professioneller Software zu arbeiten. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Je nach Auftragslage erhalten Musiker ihre fertigen Tracks innerhalb weniger Tage, teilweise sogar innerhalb von 24 Stunden. Die Kosten bleiben im Vergleich zu den großen Tonstudios auf jeden Fall im Rahmen.

Welche der drei Alternativen die richtige ist, hängt zum einen vom eigenen Portemonnaie ab als auch von dem Einsatzzweck. Wer auf den Grammy hofft, ist mit einer Instant-Lösung schlecht beraten. Auf der anderen Seite ist nicht jeder Song der große Wurf. Zum Testen oder für den kleinen Rahmen sind schnelle Bearbeitung und ein kleines Budget völlig in Ordnung.

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15.04.21 14:15